Abgestürzt: Wie Oliver Samwer mit Rocket Internet jetzt kleine Brötchen backt!

Und die Anleger schauen in die (Back)röhre!

Was waren das für Zeiten, als die Kölner Samwer Brüder, angeführt vom smarten und übertrieben selbstbewussten Oliver ihre Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet 2014 an die Börse brachten.

Man vermutete messianisches Treiben hier auf Erden und sah das Paradies der Techwelten auch in deutsche Gefilde einziehen. Endlich einmal konnte man der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Amerika Paroli bieten und Deutschland zum Standort Nummer 2 im Bereich HighTechnology auf diesem Globus entwickeln. So sah es zumindest der Samwer-Plan vor und die Börsenanalysten schrieben fleißig mit und sangen gemeinsam das Hohe Lied der Gründerszene.

Zweifellos gab es genug Gründe, an den Erfolg des Projekts zu glauben. Überall auf der Welt explodierten Startups aus dem Techbereich, vor allem in den USA, es herrschte Aufbruchs-und Goldgräberstimmung. Es war nur folgerichtig, auch an Deutschland als El Dorado für aussichtsreiche Unternehmensgründungen zu glauben und ein Konstrukt zu erfinden, mit dessen Hilfe man an der erwarteten Hausse partizipieren konnte.

Was lag da näher, als eine Beteiligungsgesellschaft zu formen, die in hoffnungsvolle StartUps investiert und im Rahmen von breiter Streuung und guter Due Dilligence eine Auslese der besten Wachstumswerte für Investoren zur Verfügung stellt. Diese Holding sollte natürlich selbst börsennotiert sein und von den smarten Samwers für den Himmelssturm fit gemacht werden.  

In der Tat waren die letzten sechs Jahre großartige Boomphasen im internationalen Techsektor.Vieles wurde über Nacht zum Börsenstar, kleine Microcaps zu Milliadenkonzernen. Privatanleger konnten vermögend werden, wenn sie das richtige Händchen besaßen.

An wem lief die Techrallye komplett vorbei? Richtig. An den Boys from Cologne und ihrem Vehikel Rocket Internet.    

Selten hat sich ein Großmaul wie Oliver Samwer so öffentlichkeitswirksam vorgeführt und die eigene fehlende Qualifikation dem Publikum so auf dem Silbertablett präsentiert wie mit den Delistungsambitionen, die das Rocket Internet Management der staunenden Anlegergemeinschaft vor wenigen Tagen mitteilte.

Nach einem Höchststand über 55 Euro kurz nach Börsengang kostet eine RI-Aktie derzeit nicht mal mehr 19 Euro. Am 24. September soll eine außerordentliche Hauptversammlung über einen Börsenrückzug Rockets abstimmen. Samwer, der rund 50 Prozent an Rocket hält und weiterhin die CEO-Rolle innehat, nutzt dabei den niedrigen Durchschnittskurs der letzten sechs Monate, um weitere Anleger aus dem Unternehmen zu drängen und preisgünstig abzufinden.

Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 20% auf der Kurstafel, während andere Internetwerte zuletzt ständig neue Allzeithochs erklimmen konnten.

Die Marktkapitalisierung von derzeit gut 2,5 Milliarden Euro erscheint deutlich zu gering, als dass man die Abfindung annehmen sollte. Allein die Netto-Cashposition des MDAX-Unternehmens hatte Ende April bei 1,9 Milliarden Euro gelegen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

September 10, 2020

Abgestürzt: Wie Oliver Samwer mit Rocket Internet jetzt kleine Brötchen backt!

Und die Anleger schauen in die (Back)röhre!

Was waren das für Zeiten, als die Kölner Samwer Brüder, angeführt vom smarten und übertrieben selbstbewussten Oliver ihre Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet 2014 an die Börse brachten.

Man vermutete messianisches Treiben hier auf Erden und sah das Paradies der Techwelten auch in deutsche Gefilde einziehen. Endlich einmal konnte man der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Amerika Paroli bieten und Deutschland zum Standort Nummer 2 im Bereich HighTechnology auf diesem Globus entwickeln. So sah es zumindest der Samwer-Plan vor und die Börsenanalysten schrieben fleißig mit und sangen gemeinsam das Hohe Lied der Gründerszene.

Zweifellos gab es genug Gründe, an den Erfolg des Projekts zu glauben. Überall auf der Welt explodierten Startups aus dem Techbereich, vor allem in den USA, es herrschte Aufbruchs-und Goldgräberstimmung. Es war nur folgerichtig, auch an Deutschland als El Dorado für aussichtsreiche Unternehmensgründungen zu glauben und ein Konstrukt zu erfinden, mit dessen Hilfe man an der erwarteten Hausse partizipieren konnte.

Was lag da näher, als eine Beteiligungsgesellschaft zu formen, die in hoffnungsvolle StartUps investiert und im Rahmen von breiter Streuung und guter Due Dilligence eine Auslese der besten Wachstumswerte für Investoren zur Verfügung stellt. Diese Holding sollte natürlich selbst börsennotiert sein und von den smarten Samwers für den Himmelssturm fit gemacht werden.  

In der Tat waren die letzten sechs Jahre großartige Boomphasen im internationalen Techsektor.Vieles wurde über Nacht zum Börsenstar, kleine Microcaps zu Milliadenkonzernen. Privatanleger konnten vermögend werden, wenn sie das richtige Händchen besaßen.

An wem lief die Techrallye komplett vorbei? Richtig. An den Boys from Cologne und ihrem Vehikel Rocket Internet.    

Selten hat sich ein Großmaul wie Oliver Samwer so öffentlichkeitswirksam vorgeführt und die eigene fehlende Qualifikation dem Publikum so auf dem Silbertablett präsentiert wie mit den Delistungsambitionen, die das Rocket Internet Management der staunenden Anlegergemeinschaft vor wenigen Tagen mitteilte.

Nach einem Höchststand über 55 Euro kurz nach Börsengang kostet eine RI-Aktie derzeit nicht mal mehr 19 Euro. Am 24. September soll eine außerordentliche Hauptversammlung über einen Börsenrückzug Rockets abstimmen. Samwer, der rund 50 Prozent an Rocket hält und weiterhin die CEO-Rolle innehat, nutzt dabei den niedrigen Durchschnittskurs der letzten sechs Monate, um weitere Anleger aus dem Unternehmen zu drängen und preisgünstig abzufinden.

Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 20% auf der Kurstafel, während andere Internetwerte zuletzt ständig neue Allzeithochs erklimmen konnten.

Die Marktkapitalisierung von derzeit gut 2,5 Milliarden Euro erscheint deutlich zu gering, als dass man die Abfindung annehmen sollte. Allein die Netto-Cashposition des MDAX-Unternehmens hatte Ende April bei 1,9 Milliarden Euro gelegen.

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September 10, 2020

Abgestürzt: Wie Oliver Samwer mit Rocket Internet jetzt kleine Brötchen backt!

Und die Anleger schauen in die (Back)röhre!

Was waren das für Zeiten, als die Kölner Samwer Brüder, angeführt vom smarten und übertrieben selbstbewussten Oliver ihre Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet 2014 an die Börse brachten.

Man vermutete messianisches Treiben hier auf Erden und sah das Paradies der Techwelten auch in deutsche Gefilde einziehen. Endlich einmal konnte man der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Amerika Paroli bieten und Deutschland zum Standort Nummer 2 im Bereich HighTechnology auf diesem Globus entwickeln. So sah es zumindest der Samwer-Plan vor und die Börsenanalysten schrieben fleißig mit und sangen gemeinsam das Hohe Lied der Gründerszene.

Zweifellos gab es genug Gründe, an den Erfolg des Projekts zu glauben. Überall auf der Welt explodierten Startups aus dem Techbereich, vor allem in den USA, es herrschte Aufbruchs-und Goldgräberstimmung. Es war nur folgerichtig, auch an Deutschland als El Dorado für aussichtsreiche Unternehmensgründungen zu glauben und ein Konstrukt zu erfinden, mit dessen Hilfe man an der erwarteten Hausse partizipieren konnte.

Was lag da näher, als eine Beteiligungsgesellschaft zu formen, die in hoffnungsvolle StartUps investiert und im Rahmen von breiter Streuung und guter Due Dilligence eine Auslese der besten Wachstumswerte für Investoren zur Verfügung stellt. Diese Holding sollte natürlich selbst börsennotiert sein und von den smarten Samwers für den Himmelssturm fit gemacht werden.  

In der Tat waren die letzten sechs Jahre großartige Boomphasen im internationalen Techsektor.Vieles wurde über Nacht zum Börsenstar, kleine Microcaps zu Milliadenkonzernen. Privatanleger konnten vermögend werden, wenn sie das richtige Händchen besaßen.

An wem lief die Techrallye komplett vorbei? Richtig. An den Boys from Cologne und ihrem Vehikel Rocket Internet.    

Selten hat sich ein Großmaul wie Oliver Samwer so öffentlichkeitswirksam vorgeführt und die eigene fehlende Qualifikation dem Publikum so auf dem Silbertablett präsentiert wie mit den Delistungsambitionen, die das Rocket Internet Management der staunenden Anlegergemeinschaft vor wenigen Tagen mitteilte.

Nach einem Höchststand über 55 Euro kurz nach Börsengang kostet eine RI-Aktie derzeit nicht mal mehr 19 Euro. Am 24. September soll eine außerordentliche Hauptversammlung über einen Börsenrückzug Rockets abstimmen. Samwer, der rund 50 Prozent an Rocket hält und weiterhin die CEO-Rolle innehat, nutzt dabei den niedrigen Durchschnittskurs der letzten sechs Monate, um weitere Anleger aus dem Unternehmen zu drängen und preisgünstig abzufinden.

Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 20% auf der Kurstafel, während andere Internetwerte zuletzt ständig neue Allzeithochs erklimmen konnten.

Die Marktkapitalisierung von derzeit gut 2,5 Milliarden Euro erscheint deutlich zu gering, als dass man die Abfindung annehmen sollte. Allein die Netto-Cashposition des MDAX-Unternehmens hatte Ende April bei 1,9 Milliarden Euro gelegen.

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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