Automobilbranche im Tal der Tränen

Regierung setzt Ideologie vor Pragmatismus und ökonomische Vernunft

Wieder einmal hat die Bundesregierung bewiesen, dass ihr ideologische Denkstrukturen näher stehen als pragmatisches, den Geboten der Ökonomie und den Interessen der Verbraucher und der deutschen Wirtschaft verpflichtetes Handeln und Entscheiden.

Selbst in Zeiten tiefer Verwerfungen im Zuge der Coronakrise ist die Merkel-Administration offensichtlich nicht in der Lage und willens, von ihrem bornierten Kurs der “Großen Transformation unserer Industriegesellschaft” abzurücken und opfert eine unserer Schlüsselbranchen, die den Wohlstand der Bundesrepublik Deutschland erst verbürgen, dem gründoktrinären Fanatismus, der schon bei der sogenannten “Energiewende” die Axt an eine der sensibelsten Stellen unserer gesamtgesellschaftlichen Produktivität angelegt hat.

Die durch den politisch gewollten und im Eiltempo durchgesetzten Shutdown erst herbeigeführte Nachfragekrise bringt insbesondere die Automobilbranche in  Existenznot. Man mag ordnungspolitisch über die Sinnhaftigkeit staatlicher Subventionskultur mit Recht streiten, aber wenn eine Bundesregierung sich dazu entschließt, einem Sektor mit Förderungsmaßnahmen unter die Arme zu greifen, muß man vor allem bei der gewaltigen Bedeutung dieser speziellen Branche für den Wirtschaftsstandort Bundesrepublik doch davon ausgehen und erwarten dürfen, dass Verantwortungsbewußtsein vor blindem Eifertum gestellt wird.

Doch sind die neuen “Konjunkturhilfen” der Bundesregierung letztlich ein weiterer Sargnagel für die ohnehin schon tief gebeutelte Industrie. Die im sogenannten Hilfspaket aus Berlin vorgestellten Unterstützungszahlungen und Anreizmechanismen für die Automobilhersteller sprechen die Sprache von Gesellschaftspolitikern, nicht von vernunftgeleiteten Wirtschaftsexperten.

Mit dem Entschluß, nur E-Mobilität zu  fördern, geht die Politik konsequent ihren Irrweg von der konsumentenfeindlichen Bevormundungsstrategie weiter, die letztlich zu nichts führen wird.

Es hat schließlich Gründe, weshalb die Autofahrer freiwillig kaum auf das Angebot an rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zurückgreifen. Im Augenblick ist der Elektroantrieb eine technisch völlig unausgereifte Alternative, die für den Kunden mit extremen Einschränkungen und Unsicherheiten verbunden scheint. Geringe Reichweite, lange Aufladezeiten, nicht vorhandene Infrastruktur, kurze Lebensdauer der Batterie, Sicherheitsprobleme und zu Unrecht totgeschwiegene umweltschädliche Folgen des kompletten Umstiegs auf Elektrosysteme sind nur einige der schwerwiegenden Argumente. Und ausgerechnet diese Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, soll nun massiv subventioniert werden.

Die Verbraucher werden somit in ein System hineingepresst, das ihnen nur Nachteile bringt und zudem überteuert ist. Da helfen auch staatliche Zuschüsse kaum. Fallen nämlich die Kaufprämien weg, so zeigt es beispielsweise das chinesische Vorgehen, bricht der Absatz an E-Autos dramatisch ein. Dies demonstriert trefflich, dass E-Fahrzeuge im freien Wettbewerb zur Stunde nicht konkurrenzfähig sind. Das ist angesichts der Tatsache schwerwiegender Mängel nicht verwunderlich.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bedauert deshalb, dass es die als Anschub in der Coronakrise erhoffte Neuauflage der Abwrackprämie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nicht geben wird. Der Automobilwirtschaft mit ihren 1,3 Millionen Beschäftigten wurde somit ein Bärendienst erwiesen. Die auf sechs Monate befristete Mehrwertsteuerabsenkung von 19 auf 16 Prozent reicht hinten und vorne nicht aus, um die negativen Effekte der einseitigen Fördermaßnahmen abzufedern.  

Mit der Fokussierung auf die Subventionierung eines Nischensegments, das nicht einmal 10% des Gesamtmarkts ausmacht, wird die Schlüsselindustrie Deutschlands systematisch geschädigt, ja ruiniert. 90% des Automobilsektors besteht aus Verbrennungstechnologie/Diesel. Wer da glaubt, mit Lenkungsmaßnahmen die Käufer in eine unterentwickelte Antriebsform zwingen zu können, wird scheitern.    

Vielmehr wird der Autobranche damit insgesamt mittelfristig der Prozess gemacht. Aber dies ist, wenn man Merkel und Konsorten kennt, vermutlich genauso gewollt.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

June 8, 2020

Automobilbranche im Tal der Tränen

Regierung setzt Ideologie vor Pragmatismus und ökonomische Vernunft

Wieder einmal hat die Bundesregierung bewiesen, dass ihr ideologische Denkstrukturen näher stehen als pragmatisches, den Geboten der Ökonomie und den Interessen der Verbraucher und der deutschen Wirtschaft verpflichtetes Handeln und Entscheiden.

Selbst in Zeiten tiefer Verwerfungen im Zuge der Coronakrise ist die Merkel-Administration offensichtlich nicht in der Lage und willens, von ihrem bornierten Kurs der “Großen Transformation unserer Industriegesellschaft” abzurücken und opfert eine unserer Schlüsselbranchen, die den Wohlstand der Bundesrepublik Deutschland erst verbürgen, dem gründoktrinären Fanatismus, der schon bei der sogenannten “Energiewende” die Axt an eine der sensibelsten Stellen unserer gesamtgesellschaftlichen Produktivität angelegt hat.

Die durch den politisch gewollten und im Eiltempo durchgesetzten Shutdown erst herbeigeführte Nachfragekrise bringt insbesondere die Automobilbranche in  Existenznot. Man mag ordnungspolitisch über die Sinnhaftigkeit staatlicher Subventionskultur mit Recht streiten, aber wenn eine Bundesregierung sich dazu entschließt, einem Sektor mit Förderungsmaßnahmen unter die Arme zu greifen, muß man vor allem bei der gewaltigen Bedeutung dieser speziellen Branche für den Wirtschaftsstandort Bundesrepublik doch davon ausgehen und erwarten dürfen, dass Verantwortungsbewußtsein vor blindem Eifertum gestellt wird.

Doch sind die neuen “Konjunkturhilfen” der Bundesregierung letztlich ein weiterer Sargnagel für die ohnehin schon tief gebeutelte Industrie. Die im sogenannten Hilfspaket aus Berlin vorgestellten Unterstützungszahlungen und Anreizmechanismen für die Automobilhersteller sprechen die Sprache von Gesellschaftspolitikern, nicht von vernunftgeleiteten Wirtschaftsexperten.

Mit dem Entschluß, nur E-Mobilität zu  fördern, geht die Politik konsequent ihren Irrweg von der konsumentenfeindlichen Bevormundungsstrategie weiter, die letztlich zu nichts führen wird.

Es hat schließlich Gründe, weshalb die Autofahrer freiwillig kaum auf das Angebot an rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zurückgreifen. Im Augenblick ist der Elektroantrieb eine technisch völlig unausgereifte Alternative, die für den Kunden mit extremen Einschränkungen und Unsicherheiten verbunden scheint. Geringe Reichweite, lange Aufladezeiten, nicht vorhandene Infrastruktur, kurze Lebensdauer der Batterie, Sicherheitsprobleme und zu Unrecht totgeschwiegene umweltschädliche Folgen des kompletten Umstiegs auf Elektrosysteme sind nur einige der schwerwiegenden Argumente. Und ausgerechnet diese Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, soll nun massiv subventioniert werden.

Die Verbraucher werden somit in ein System hineingepresst, das ihnen nur Nachteile bringt und zudem überteuert ist. Da helfen auch staatliche Zuschüsse kaum. Fallen nämlich die Kaufprämien weg, so zeigt es beispielsweise das chinesische Vorgehen, bricht der Absatz an E-Autos dramatisch ein. Dies demonstriert trefflich, dass E-Fahrzeuge im freien Wettbewerb zur Stunde nicht konkurrenzfähig sind. Das ist angesichts der Tatsache schwerwiegender Mängel nicht verwunderlich.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bedauert deshalb, dass es die als Anschub in der Coronakrise erhoffte Neuauflage der Abwrackprämie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nicht geben wird. Der Automobilwirtschaft mit ihren 1,3 Millionen Beschäftigten wurde somit ein Bärendienst erwiesen. Die auf sechs Monate befristete Mehrwertsteuerabsenkung von 19 auf 16 Prozent reicht hinten und vorne nicht aus, um die negativen Effekte der einseitigen Fördermaßnahmen abzufedern.  

Mit der Fokussierung auf die Subventionierung eines Nischensegments, das nicht einmal 10% des Gesamtmarkts ausmacht, wird die Schlüsselindustrie Deutschlands systematisch geschädigt, ja ruiniert. 90% des Automobilsektors besteht aus Verbrennungstechnologie/Diesel. Wer da glaubt, mit Lenkungsmaßnahmen die Käufer in eine unterentwickelte Antriebsform zwingen zu können, wird scheitern.    

Vielmehr wird der Autobranche damit insgesamt mittelfristig der Prozess gemacht. Aber dies ist, wenn man Merkel und Konsorten kennt, vermutlich genauso gewollt.

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June 8, 2020

Automobilbranche im Tal der Tränen

Regierung setzt Ideologie vor Pragmatismus und ökonomische Vernunft

Wieder einmal hat die Bundesregierung bewiesen, dass ihr ideologische Denkstrukturen näher stehen als pragmatisches, den Geboten der Ökonomie und den Interessen der Verbraucher und der deutschen Wirtschaft verpflichtetes Handeln und Entscheiden.

Selbst in Zeiten tiefer Verwerfungen im Zuge der Coronakrise ist die Merkel-Administration offensichtlich nicht in der Lage und willens, von ihrem bornierten Kurs der “Großen Transformation unserer Industriegesellschaft” abzurücken und opfert eine unserer Schlüsselbranchen, die den Wohlstand der Bundesrepublik Deutschland erst verbürgen, dem gründoktrinären Fanatismus, der schon bei der sogenannten “Energiewende” die Axt an eine der sensibelsten Stellen unserer gesamtgesellschaftlichen Produktivität angelegt hat.

Die durch den politisch gewollten und im Eiltempo durchgesetzten Shutdown erst herbeigeführte Nachfragekrise bringt insbesondere die Automobilbranche in  Existenznot. Man mag ordnungspolitisch über die Sinnhaftigkeit staatlicher Subventionskultur mit Recht streiten, aber wenn eine Bundesregierung sich dazu entschließt, einem Sektor mit Förderungsmaßnahmen unter die Arme zu greifen, muß man vor allem bei der gewaltigen Bedeutung dieser speziellen Branche für den Wirtschaftsstandort Bundesrepublik doch davon ausgehen und erwarten dürfen, dass Verantwortungsbewußtsein vor blindem Eifertum gestellt wird.

Doch sind die neuen “Konjunkturhilfen” der Bundesregierung letztlich ein weiterer Sargnagel für die ohnehin schon tief gebeutelte Industrie. Die im sogenannten Hilfspaket aus Berlin vorgestellten Unterstützungszahlungen und Anreizmechanismen für die Automobilhersteller sprechen die Sprache von Gesellschaftspolitikern, nicht von vernunftgeleiteten Wirtschaftsexperten.

Mit dem Entschluß, nur E-Mobilität zu  fördern, geht die Politik konsequent ihren Irrweg von der konsumentenfeindlichen Bevormundungsstrategie weiter, die letztlich zu nichts führen wird.

Es hat schließlich Gründe, weshalb die Autofahrer freiwillig kaum auf das Angebot an rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zurückgreifen. Im Augenblick ist der Elektroantrieb eine technisch völlig unausgereifte Alternative, die für den Kunden mit extremen Einschränkungen und Unsicherheiten verbunden scheint. Geringe Reichweite, lange Aufladezeiten, nicht vorhandene Infrastruktur, kurze Lebensdauer der Batterie, Sicherheitsprobleme und zu Unrecht totgeschwiegene umweltschädliche Folgen des kompletten Umstiegs auf Elektrosysteme sind nur einige der schwerwiegenden Argumente. Und ausgerechnet diese Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, soll nun massiv subventioniert werden.

Die Verbraucher werden somit in ein System hineingepresst, das ihnen nur Nachteile bringt und zudem überteuert ist. Da helfen auch staatliche Zuschüsse kaum. Fallen nämlich die Kaufprämien weg, so zeigt es beispielsweise das chinesische Vorgehen, bricht der Absatz an E-Autos dramatisch ein. Dies demonstriert trefflich, dass E-Fahrzeuge im freien Wettbewerb zur Stunde nicht konkurrenzfähig sind. Das ist angesichts der Tatsache schwerwiegender Mängel nicht verwunderlich.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bedauert deshalb, dass es die als Anschub in der Coronakrise erhoffte Neuauflage der Abwrackprämie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nicht geben wird. Der Automobilwirtschaft mit ihren 1,3 Millionen Beschäftigten wurde somit ein Bärendienst erwiesen. Die auf sechs Monate befristete Mehrwertsteuerabsenkung von 19 auf 16 Prozent reicht hinten und vorne nicht aus, um die negativen Effekte der einseitigen Fördermaßnahmen abzufedern.  

Mit der Fokussierung auf die Subventionierung eines Nischensegments, das nicht einmal 10% des Gesamtmarkts ausmacht, wird die Schlüsselindustrie Deutschlands systematisch geschädigt, ja ruiniert. 90% des Automobilsektors besteht aus Verbrennungstechnologie/Diesel. Wer da glaubt, mit Lenkungsmaßnahmen die Käufer in eine unterentwickelte Antriebsform zwingen zu können, wird scheitern.    

Vielmehr wird der Autobranche damit insgesamt mittelfristig der Prozess gemacht. Aber dies ist, wenn man Merkel und Konsorten kennt, vermutlich genauso gewollt.

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