Beiersdorf: Abstieg! Aktie wird aus der ersten Börsenliga verbannt und damit für große Fondsadressen unattraktiver!

Schauen wir uns die jüngsten Zahlen von Beiersdorf einmal an:

Das war ein Paukenschlag! Die Deutsche Börse hat beschlossen, den traditionsreichen Konsumgüterkonzern Beiersdorf (ISIN: DE0005200000;  WKN: 520000) aus Hamburg zu degradieren, was eine ungeheure Kränkung für das berühmte Unternehmen darstellt. Der Abstieg in den MDax kommt einem Affront gleich, aber ist er auch wirklich sachlich ungerechtfertigt?

Investoren sind verunsichert und Analysten äußerst überrascht, so als ob der Vfl Wolfsburg in der nächsten Saison in der zweiten Bundesliga spielen würde.

Schauen wir uns die jüngsten Zahlen von Beiersdorf einmal an:

In der ersten Jahreshälfte 2020 war der organische Umsatz um 10,7 Prozent geschrumpft, nach neun Monaten konnte Beiersdorf den Rückgang in Summe auf 7,1 Prozent abbremsen. Denn im dritten Quartal verzeichneten die Hamburger ein leichtes organisches Umsatzplus von 0,2 Prozent.

Rund lief es von Juli bis September vor allem bei der Sparte Tesa. Die konjunkturabhängige Klebstoffsparte, deren Produkte unter anderem an Abnehmer in der Auto- sowie der Elektrobranche gehen, steigerte den organischen Umsatz um 6,2 Prozent. Im deutlich größeren Konsumenten-Geschäft schrumpfte Beiersdorf indes auch im dritten Quartal - mit 1,2 Prozent fiel das Minus aber deutlich geringer aus. Gut liefen dort Hautcremes rund um Eucerin und Aquaphor.

Einen zweistelligen Umsatzrückgang verbuchte dagegen erneut die Luxus-Marke La Prairie. Sie wurde vor der Krise vor allem in Flughafen-Shops verkauft - der Flugreise-Verkehr ist aber in der Pandemie fast komplett zusammengebrochen.

Das Management schlägt demzufolge Alarm- und die Arbeitsgruppe Deutsche Börse hat diese Warnung offenbar verstanden.

Zwar baute Beiersdorf am Stammsitz ein Technology Center auf, relevante Neuheiten wurde bisher nicht vorgestellt. Konkurrent Estée Lauder hingegen produziert beispielsweise Produkte mit Cannabis.

L'Oréal veröffentlichte hervorragende Zahlen im letzten Quartal. Einer der Wachstumstreiber war ein gut funktionierender Digitalkanal. Bei Beiersdorf weiß man nicht einmal, wie das geschrieben wird.

Die immer noch sehr hohe Bewertung von 20 Milliarden Euro macht keinen Appetit auf einen Einstieg gerade im Kontext des Downgrades.
Der Kurs erholte sich seit seinem Februartief von 75 Euro zwar ordentlich auf zuletzt 89 Euro, aber dennoch gehen wir nicht davon aus, daß die Bäume in den Himmel wachsen.

Wir raten zu großer Zurückhaltung und sehen erst einmal neues heftiges Baissepotential!

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

March 23, 2021

Beiersdorf: Abstieg! Aktie wird aus der ersten Börsenliga verbannt und damit für große Fondsadressen unattraktiver!

Schauen wir uns die jüngsten Zahlen von Beiersdorf einmal an:

Das war ein Paukenschlag! Die Deutsche Börse hat beschlossen, den traditionsreichen Konsumgüterkonzern Beiersdorf (ISIN: DE0005200000;  WKN: 520000) aus Hamburg zu degradieren, was eine ungeheure Kränkung für das berühmte Unternehmen darstellt. Der Abstieg in den MDax kommt einem Affront gleich, aber ist er auch wirklich sachlich ungerechtfertigt?

Investoren sind verunsichert und Analysten äußerst überrascht, so als ob der Vfl Wolfsburg in der nächsten Saison in der zweiten Bundesliga spielen würde.

Schauen wir uns die jüngsten Zahlen von Beiersdorf einmal an:

In der ersten Jahreshälfte 2020 war der organische Umsatz um 10,7 Prozent geschrumpft, nach neun Monaten konnte Beiersdorf den Rückgang in Summe auf 7,1 Prozent abbremsen. Denn im dritten Quartal verzeichneten die Hamburger ein leichtes organisches Umsatzplus von 0,2 Prozent.

Rund lief es von Juli bis September vor allem bei der Sparte Tesa. Die konjunkturabhängige Klebstoffsparte, deren Produkte unter anderem an Abnehmer in der Auto- sowie der Elektrobranche gehen, steigerte den organischen Umsatz um 6,2 Prozent. Im deutlich größeren Konsumenten-Geschäft schrumpfte Beiersdorf indes auch im dritten Quartal - mit 1,2 Prozent fiel das Minus aber deutlich geringer aus. Gut liefen dort Hautcremes rund um Eucerin und Aquaphor.

Einen zweistelligen Umsatzrückgang verbuchte dagegen erneut die Luxus-Marke La Prairie. Sie wurde vor der Krise vor allem in Flughafen-Shops verkauft - der Flugreise-Verkehr ist aber in der Pandemie fast komplett zusammengebrochen.

Das Management schlägt demzufolge Alarm- und die Arbeitsgruppe Deutsche Börse hat diese Warnung offenbar verstanden.

Zwar baute Beiersdorf am Stammsitz ein Technology Center auf, relevante Neuheiten wurde bisher nicht vorgestellt. Konkurrent Estée Lauder hingegen produziert beispielsweise Produkte mit Cannabis.

L'Oréal veröffentlichte hervorragende Zahlen im letzten Quartal. Einer der Wachstumstreiber war ein gut funktionierender Digitalkanal. Bei Beiersdorf weiß man nicht einmal, wie das geschrieben wird.

Die immer noch sehr hohe Bewertung von 20 Milliarden Euro macht keinen Appetit auf einen Einstieg gerade im Kontext des Downgrades.
Der Kurs erholte sich seit seinem Februartief von 75 Euro zwar ordentlich auf zuletzt 89 Euro, aber dennoch gehen wir nicht davon aus, daß die Bäume in den Himmel wachsen.

Wir raten zu großer Zurückhaltung und sehen erst einmal neues heftiges Baissepotential!

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March 23, 2021

Beiersdorf: Abstieg! Aktie wird aus der ersten Börsenliga verbannt und damit für große Fondsadressen unattraktiver!

Schauen wir uns die jüngsten Zahlen von Beiersdorf einmal an:

Das war ein Paukenschlag! Die Deutsche Börse hat beschlossen, den traditionsreichen Konsumgüterkonzern Beiersdorf (ISIN: DE0005200000;  WKN: 520000) aus Hamburg zu degradieren, was eine ungeheure Kränkung für das berühmte Unternehmen darstellt. Der Abstieg in den MDax kommt einem Affront gleich, aber ist er auch wirklich sachlich ungerechtfertigt?

Investoren sind verunsichert und Analysten äußerst überrascht, so als ob der Vfl Wolfsburg in der nächsten Saison in der zweiten Bundesliga spielen würde.

Schauen wir uns die jüngsten Zahlen von Beiersdorf einmal an:

In der ersten Jahreshälfte 2020 war der organische Umsatz um 10,7 Prozent geschrumpft, nach neun Monaten konnte Beiersdorf den Rückgang in Summe auf 7,1 Prozent abbremsen. Denn im dritten Quartal verzeichneten die Hamburger ein leichtes organisches Umsatzplus von 0,2 Prozent.

Rund lief es von Juli bis September vor allem bei der Sparte Tesa. Die konjunkturabhängige Klebstoffsparte, deren Produkte unter anderem an Abnehmer in der Auto- sowie der Elektrobranche gehen, steigerte den organischen Umsatz um 6,2 Prozent. Im deutlich größeren Konsumenten-Geschäft schrumpfte Beiersdorf indes auch im dritten Quartal - mit 1,2 Prozent fiel das Minus aber deutlich geringer aus. Gut liefen dort Hautcremes rund um Eucerin und Aquaphor.

Einen zweistelligen Umsatzrückgang verbuchte dagegen erneut die Luxus-Marke La Prairie. Sie wurde vor der Krise vor allem in Flughafen-Shops verkauft - der Flugreise-Verkehr ist aber in der Pandemie fast komplett zusammengebrochen.

Das Management schlägt demzufolge Alarm- und die Arbeitsgruppe Deutsche Börse hat diese Warnung offenbar verstanden.

Zwar baute Beiersdorf am Stammsitz ein Technology Center auf, relevante Neuheiten wurde bisher nicht vorgestellt. Konkurrent Estée Lauder hingegen produziert beispielsweise Produkte mit Cannabis.

L'Oréal veröffentlichte hervorragende Zahlen im letzten Quartal. Einer der Wachstumstreiber war ein gut funktionierender Digitalkanal. Bei Beiersdorf weiß man nicht einmal, wie das geschrieben wird.

Die immer noch sehr hohe Bewertung von 20 Milliarden Euro macht keinen Appetit auf einen Einstieg gerade im Kontext des Downgrades.
Der Kurs erholte sich seit seinem Februartief von 75 Euro zwar ordentlich auf zuletzt 89 Euro, aber dennoch gehen wir nicht davon aus, daß die Bäume in den Himmel wachsen.

Wir raten zu großer Zurückhaltung und sehen erst einmal neues heftiges Baissepotential!

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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