DAX Ausblick: Brisante Konstellation - Kanalende bei 11500 hat gehalten!

Jetzt steht 12600 wieder auf dem Programm. Am Monatsende dann die 13.500?

Der DAX mußte in den zurückliegenden Wochen kräftig Federn lassen. Zum Freitag hin testete der deutsche Leitindex sogar das Kanalende bei 11500 Punkten und wurde intraday bis auf die Signifikanzlinie bei 11.385 durchgereicht. Von dort allerdings entwickelte sich mustergültig ein Rebound von 600 Zählern und die 12.000er Linie wurde zurückerobert.

Das charttechnische Geschehen gleicht einem Stück aus dem Lehrbuch. Die historisch einzigartige immense Überschußliquidität versorgt die Kapitalmärkte weiterhin mit finanziellen Mitteln, die eine Baisse auch in den nächsten Monaten nicht erlauben.

Jetzt könnte nur noch eine nervenzehrende Hängepartie im Rahmen der US-Wahl und eine damit verbundene mögliche Unsicherheit über die Zusammensetzung der künftigen  Administration den Bullen einen Strich durch die Rechnung machen- mehrwöchige Unsicherheit ist bekanntlich Gift für die Börse.  

Die Frage Biden oder Trump dagegen ist nicht von Bedeutung, denn für beide Varianten hat der Markt bereits positive Antworten gefunden.

Das Zwischenziel liegt beim DAX um 12.600 Punkte, später dann könnten die Allzeithochs bei 13.800 wieder in den Blick genommen werden. Wir halten es definitiv nicht für ausgeschlossen, daß am Jahresende sogar die 14 vor den Nullen stehen kann.

Im ungünstigsten Falle taucht der Index noch einmal bis auf 11.385 Punkte ab, selbst ein panikartiger temporärer SellOff unter 11.000 sollte dann im Bereich des Denkbaren liegen. Anschließend jedoch dürfte sich die Erkenntnis wieder durchsetzen, daß die Aktienanlage wegen der Zentralbank-Politik für Investoren alternativlos geworden ist und eine v-förmige Erholung starten.

Window Dressing und hohe Cashbestände der Fonds machen eine neue Rallyebewegung geradezu unausweichlich.

Die Coronakrise ist weitgehend eingepreist und im Gegensatz zum Crash von März haben wir es momentan nicht mit Verwerfungen am Ölmarkt zu tun. In den vergangenen Tagen hatten auch die explodierenden Infektionszahlen die Furcht vor einer erneuten Rezession geschürt und dem DAX neben der lähmenden Ungewißheit über den Ausgang der US-Wahlen ein Minus von mehr als acht Prozent eingebrockt.

Schon am Donnerstag redet US-Notenbankchef Powell und alles andere als eine Bestätigung der börsenfreundlichen Niedrigzinspolitik wäre eine Sensation.
Dies drängt die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, üblicherweise die wichtigste Datenveröffentlichung des Monats, etwas in den Hintergrund.

Einen Vorgeschmack liefern die Zahlen der privaten Arbeitsagentur ADP zwei Tage zuvor. Auf dem Terminplan stehen außerdem die Stimmungsbarometer für die deutschen und europäischen Einkaufsmanager am Mittwoch. Am Donnerstag und Freitag folgen die Auftragseingänge und Produktionszahlen für die deutsche Industrie.
Gleichzeitig rollt eine neue Welle von Firmenbilanzen auf Investoren zu.

Allein im Dax öffnen etwa ein halbes Dutzend Firmen ihre Bücher. Hierzu zählen der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer sowie die beiden Versicherer Münchener Rück und Allianz. Aus dem Ausland legen der Billigflieger Ryanair und Berkshire Hathaway, die Investmentgesellschaft des Börsengurus Warren Buffett Zahlen vor.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

November 4, 2020

DAX Ausblick: Brisante Konstellation - Kanalende bei 11500 hat gehalten!

Jetzt steht 12600 wieder auf dem Programm. Am Monatsende dann die 13.500?

Der DAX mußte in den zurückliegenden Wochen kräftig Federn lassen. Zum Freitag hin testete der deutsche Leitindex sogar das Kanalende bei 11500 Punkten und wurde intraday bis auf die Signifikanzlinie bei 11.385 durchgereicht. Von dort allerdings entwickelte sich mustergültig ein Rebound von 600 Zählern und die 12.000er Linie wurde zurückerobert.

Das charttechnische Geschehen gleicht einem Stück aus dem Lehrbuch. Die historisch einzigartige immense Überschußliquidität versorgt die Kapitalmärkte weiterhin mit finanziellen Mitteln, die eine Baisse auch in den nächsten Monaten nicht erlauben.

Jetzt könnte nur noch eine nervenzehrende Hängepartie im Rahmen der US-Wahl und eine damit verbundene mögliche Unsicherheit über die Zusammensetzung der künftigen  Administration den Bullen einen Strich durch die Rechnung machen- mehrwöchige Unsicherheit ist bekanntlich Gift für die Börse.  

Die Frage Biden oder Trump dagegen ist nicht von Bedeutung, denn für beide Varianten hat der Markt bereits positive Antworten gefunden.

Das Zwischenziel liegt beim DAX um 12.600 Punkte, später dann könnten die Allzeithochs bei 13.800 wieder in den Blick genommen werden. Wir halten es definitiv nicht für ausgeschlossen, daß am Jahresende sogar die 14 vor den Nullen stehen kann.

Im ungünstigsten Falle taucht der Index noch einmal bis auf 11.385 Punkte ab, selbst ein panikartiger temporärer SellOff unter 11.000 sollte dann im Bereich des Denkbaren liegen. Anschließend jedoch dürfte sich die Erkenntnis wieder durchsetzen, daß die Aktienanlage wegen der Zentralbank-Politik für Investoren alternativlos geworden ist und eine v-förmige Erholung starten.

Window Dressing und hohe Cashbestände der Fonds machen eine neue Rallyebewegung geradezu unausweichlich.

Die Coronakrise ist weitgehend eingepreist und im Gegensatz zum Crash von März haben wir es momentan nicht mit Verwerfungen am Ölmarkt zu tun. In den vergangenen Tagen hatten auch die explodierenden Infektionszahlen die Furcht vor einer erneuten Rezession geschürt und dem DAX neben der lähmenden Ungewißheit über den Ausgang der US-Wahlen ein Minus von mehr als acht Prozent eingebrockt.

Schon am Donnerstag redet US-Notenbankchef Powell und alles andere als eine Bestätigung der börsenfreundlichen Niedrigzinspolitik wäre eine Sensation.
Dies drängt die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, üblicherweise die wichtigste Datenveröffentlichung des Monats, etwas in den Hintergrund.

Einen Vorgeschmack liefern die Zahlen der privaten Arbeitsagentur ADP zwei Tage zuvor. Auf dem Terminplan stehen außerdem die Stimmungsbarometer für die deutschen und europäischen Einkaufsmanager am Mittwoch. Am Donnerstag und Freitag folgen die Auftragseingänge und Produktionszahlen für die deutsche Industrie.
Gleichzeitig rollt eine neue Welle von Firmenbilanzen auf Investoren zu.

Allein im Dax öffnen etwa ein halbes Dutzend Firmen ihre Bücher. Hierzu zählen der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer sowie die beiden Versicherer Münchener Rück und Allianz. Aus dem Ausland legen der Billigflieger Ryanair und Berkshire Hathaway, die Investmentgesellschaft des Börsengurus Warren Buffett Zahlen vor.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

November 4, 2020

DAX Ausblick: Brisante Konstellation - Kanalende bei 11500 hat gehalten!

Jetzt steht 12600 wieder auf dem Programm. Am Monatsende dann die 13.500?

Der DAX mußte in den zurückliegenden Wochen kräftig Federn lassen. Zum Freitag hin testete der deutsche Leitindex sogar das Kanalende bei 11500 Punkten und wurde intraday bis auf die Signifikanzlinie bei 11.385 durchgereicht. Von dort allerdings entwickelte sich mustergültig ein Rebound von 600 Zählern und die 12.000er Linie wurde zurückerobert.

Das charttechnische Geschehen gleicht einem Stück aus dem Lehrbuch. Die historisch einzigartige immense Überschußliquidität versorgt die Kapitalmärkte weiterhin mit finanziellen Mitteln, die eine Baisse auch in den nächsten Monaten nicht erlauben.

Jetzt könnte nur noch eine nervenzehrende Hängepartie im Rahmen der US-Wahl und eine damit verbundene mögliche Unsicherheit über die Zusammensetzung der künftigen  Administration den Bullen einen Strich durch die Rechnung machen- mehrwöchige Unsicherheit ist bekanntlich Gift für die Börse.  

Die Frage Biden oder Trump dagegen ist nicht von Bedeutung, denn für beide Varianten hat der Markt bereits positive Antworten gefunden.

Das Zwischenziel liegt beim DAX um 12.600 Punkte, später dann könnten die Allzeithochs bei 13.800 wieder in den Blick genommen werden. Wir halten es definitiv nicht für ausgeschlossen, daß am Jahresende sogar die 14 vor den Nullen stehen kann.

Im ungünstigsten Falle taucht der Index noch einmal bis auf 11.385 Punkte ab, selbst ein panikartiger temporärer SellOff unter 11.000 sollte dann im Bereich des Denkbaren liegen. Anschließend jedoch dürfte sich die Erkenntnis wieder durchsetzen, daß die Aktienanlage wegen der Zentralbank-Politik für Investoren alternativlos geworden ist und eine v-förmige Erholung starten.

Window Dressing und hohe Cashbestände der Fonds machen eine neue Rallyebewegung geradezu unausweichlich.

Die Coronakrise ist weitgehend eingepreist und im Gegensatz zum Crash von März haben wir es momentan nicht mit Verwerfungen am Ölmarkt zu tun. In den vergangenen Tagen hatten auch die explodierenden Infektionszahlen die Furcht vor einer erneuten Rezession geschürt und dem DAX neben der lähmenden Ungewißheit über den Ausgang der US-Wahlen ein Minus von mehr als acht Prozent eingebrockt.

Schon am Donnerstag redet US-Notenbankchef Powell und alles andere als eine Bestätigung der börsenfreundlichen Niedrigzinspolitik wäre eine Sensation.
Dies drängt die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, üblicherweise die wichtigste Datenveröffentlichung des Monats, etwas in den Hintergrund.

Einen Vorgeschmack liefern die Zahlen der privaten Arbeitsagentur ADP zwei Tage zuvor. Auf dem Terminplan stehen außerdem die Stimmungsbarometer für die deutschen und europäischen Einkaufsmanager am Mittwoch. Am Donnerstag und Freitag folgen die Auftragseingänge und Produktionszahlen für die deutsche Industrie.
Gleichzeitig rollt eine neue Welle von Firmenbilanzen auf Investoren zu.

Allein im Dax öffnen etwa ein halbes Dutzend Firmen ihre Bücher. Hierzu zählen der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer sowie die beiden Versicherer Münchener Rück und Allianz. Aus dem Ausland legen der Billigflieger Ryanair und Berkshire Hathaway, die Investmentgesellschaft des Börsengurus Warren Buffett Zahlen vor.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

Die letzten News:

No items found.