Derivate besser als ihr Ruf

Weshalb riskante Finanzprodukte das Börsensystem stabilisieren und deshalb nicht verteufelt werden sollten

Wissen Sie, was Massenvernichtungswaffen sind? Nun, Sie werden vermutlich denken, dass die Angelegenheit klar ist. Nukleare Bomben, chemische Waffen, Giftgas, Biologische Kampfstoffe. Diese Begrifflichkeiten eröffnen ein breites Assoziationsfeld, das jedem geläufig ist, der jemals etwas von sogenannten “Massenvernichtungswaffen” gehört hat.

Aber es existiert noch eine andere Lesart, und diese verweist unmittelbar auf den Darstellungskontext der Börse. Kein Geringerer als Investorenlegende und Mega-Milliardär Warren Buffet prägte das Wort von den Derivaten als Massenvernichtungswaffen und denunzierte diese Anlageform damit als gemeingefährliches Anlagevehikel, von dem, um im Bild zu bleiben, Tod und Zerstörung ausgehen würde.

Dabei sind Derivate zunächst einmal weder gut noch böse, sondern, in bestimmten Zusammenhängen, äußerst sinnvolle Investment-Ergänzungen und Absicherungsmodule. Derivate sind künstliche Finanzinstrumente, die von traditionellen Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen abgeleitet sind.
Mit dem Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten kann ein Depotinhaber mit relativ geringem Kapitalaufwand sein Beteiligungsportfolio gegen Turbulenzen und Crashs in gewissem Umfang absichern.

Dies gilt für institutionelle Wertpapierbesitzer wie für Privatanleger. Wer beispielsweise in seinem Depot zu 80-90% Aktien, Anleihen und Fondsanteile aufbewahrt, kann, wenn von bevorstehenden Marktverwerfungen auszugehen ist, mit 5-maximal 10% des Gesamtdepotvolumens eine Position in ein oder mehrere Short-Derivate auf einen zugrunde liegenden Basiswert, zum Beispiel den Dow oder den DAX, eingehen und damit im Falle eines Crashs mit diesen Stücken zumindest soviel Gewinne erzielen, dass die Verluste in den übrigen Positionen im Gesamtbild abgemildert werden. Bleibt der Absturz aus, ist der Verlust durch den Derivate-Einsatz überschaubar.
Gerade professionelle Akteure wissen um die Schutzfunktionen dieser Instrumente und schätzen sie deswegen. Börsengehandelte Derivate haben die Welt sicherer gemacht, weil sie der Wirtschaft ein effizientes Risikomanagement ermöglichen.

Warren Buffets kritische Aussagen über die Risiken von Derivaten galten offenbar aber vor allem dem außerbörslichen Swapmarkt (OTC) und weniger dem Markt für börsengehandelte Derivate. Nach Angaben des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) - einer Behörde des US-Finanzministeriums - entfallen rund 87 % der von US-Banken gehaltenen Derivaten auf Zinskontrakte.

Man muß bei Derivaten sehr wohl zwischen OTC-Produkten - im Freiverkehr gehandelten Instrumenten - und börsengelisteten Produkten unterscheiden.
Bei bilateral zwischen zwei Banken oder Finanzinstitutionen ausgehandelten OTC-Derivaten liegt das Kontrahenten- und damit das Kreditrisiko offen auf der Hand.

Beim Börsenhandel von Derivaten tritt in der Regel ein von allen Börsenmitgliedern getragenes Clearinghaus als Gegenpartei in Erscheinung, so dass das Ausfallrisiko erheblich reduziert, wenn nicht sogar eliminiert wird.

Derivate haben dazu beigetragen, das globale Finanzsystem flexibler, effizienter und widerstandsfähiger zu machen. Die Börsen sind transparente, zentralisierte und liquide Märkte, die dem Anleger auf einfache Art und Weise den Kauf und Verkauf von Derivaten ermöglichen.

Die tägliche Abwicklung und Abrechnung von Derivate-Kontrakten durch die Clearinghäuser der Börsen reduziert das Systemrisiko erheblich. Nichts kann bei den Finanzmarkt-Akteuren mehr Vertrauen über das ihren Derivatekontrakten anhaftende Kreditrisiko schaffen wie die tägliche Information einer liquiden und anerkannten Börse über die aktuelle Bewertung ihrer Positionen. Wenn z.B. ein Futureskontrakt an der Eurex eine positive Wertentwicklung aufweist - sich also in der Gewinnzone befindet -, erhält der Kunde diesen Gewinn vom Eurex Clearinghaus täglich gutgeschrieben.

So kann man festhalten, dass die eigentliche große Gefahr von den intransparenten OTC-Derivaten ausgeht, hier insbesondere von den Kreditausfallversicherungen. Durch die seit den Neunziger Jahren mit Nachdruck betriebene Deregulierung des Finanzsektors werden Derivate als OTC-Geschäfte (Over the Counter = über den Tresen) nicht in den Bilanzen der Banken ausgewiesen. Daher kann trotz ihrer enormen Bedeutung niemand genau sagen, wie gross ihr Umfang weltweit derzeit ist. Die in ihren Schätzungen eher zurückhaltende Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) beziffert ihn derzeit auf über $ 700 Bio und damit das Zehnfache der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Die «finanziellen Massenvernichtungswaffen» in Gestalt der Kreditausfallversicherungen spielen die Rolle der Spritzen, die sich der Suchtkranke setzt: Sie verhelfen ihm gelegentlich zu einem kurz anhaltenden Rausch, werden ihn aber langfristig mit Sicherheit umbringen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

July 16, 2020

Derivate besser als ihr Ruf

Weshalb riskante Finanzprodukte das Börsensystem stabilisieren und deshalb nicht verteufelt werden sollten

Wissen Sie, was Massenvernichtungswaffen sind? Nun, Sie werden vermutlich denken, dass die Angelegenheit klar ist. Nukleare Bomben, chemische Waffen, Giftgas, Biologische Kampfstoffe. Diese Begrifflichkeiten eröffnen ein breites Assoziationsfeld, das jedem geläufig ist, der jemals etwas von sogenannten “Massenvernichtungswaffen” gehört hat.

Aber es existiert noch eine andere Lesart, und diese verweist unmittelbar auf den Darstellungskontext der Börse. Kein Geringerer als Investorenlegende und Mega-Milliardär Warren Buffet prägte das Wort von den Derivaten als Massenvernichtungswaffen und denunzierte diese Anlageform damit als gemeingefährliches Anlagevehikel, von dem, um im Bild zu bleiben, Tod und Zerstörung ausgehen würde.

Dabei sind Derivate zunächst einmal weder gut noch böse, sondern, in bestimmten Zusammenhängen, äußerst sinnvolle Investment-Ergänzungen und Absicherungsmodule. Derivate sind künstliche Finanzinstrumente, die von traditionellen Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen abgeleitet sind.
Mit dem Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten kann ein Depotinhaber mit relativ geringem Kapitalaufwand sein Beteiligungsportfolio gegen Turbulenzen und Crashs in gewissem Umfang absichern.

Dies gilt für institutionelle Wertpapierbesitzer wie für Privatanleger. Wer beispielsweise in seinem Depot zu 80-90% Aktien, Anleihen und Fondsanteile aufbewahrt, kann, wenn von bevorstehenden Marktverwerfungen auszugehen ist, mit 5-maximal 10% des Gesamtdepotvolumens eine Position in ein oder mehrere Short-Derivate auf einen zugrunde liegenden Basiswert, zum Beispiel den Dow oder den DAX, eingehen und damit im Falle eines Crashs mit diesen Stücken zumindest soviel Gewinne erzielen, dass die Verluste in den übrigen Positionen im Gesamtbild abgemildert werden. Bleibt der Absturz aus, ist der Verlust durch den Derivate-Einsatz überschaubar.
Gerade professionelle Akteure wissen um die Schutzfunktionen dieser Instrumente und schätzen sie deswegen. Börsengehandelte Derivate haben die Welt sicherer gemacht, weil sie der Wirtschaft ein effizientes Risikomanagement ermöglichen.

Warren Buffets kritische Aussagen über die Risiken von Derivaten galten offenbar aber vor allem dem außerbörslichen Swapmarkt (OTC) und weniger dem Markt für börsengehandelte Derivate. Nach Angaben des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) - einer Behörde des US-Finanzministeriums - entfallen rund 87 % der von US-Banken gehaltenen Derivaten auf Zinskontrakte.

Man muß bei Derivaten sehr wohl zwischen OTC-Produkten - im Freiverkehr gehandelten Instrumenten - und börsengelisteten Produkten unterscheiden.
Bei bilateral zwischen zwei Banken oder Finanzinstitutionen ausgehandelten OTC-Derivaten liegt das Kontrahenten- und damit das Kreditrisiko offen auf der Hand.

Beim Börsenhandel von Derivaten tritt in der Regel ein von allen Börsenmitgliedern getragenes Clearinghaus als Gegenpartei in Erscheinung, so dass das Ausfallrisiko erheblich reduziert, wenn nicht sogar eliminiert wird.

Derivate haben dazu beigetragen, das globale Finanzsystem flexibler, effizienter und widerstandsfähiger zu machen. Die Börsen sind transparente, zentralisierte und liquide Märkte, die dem Anleger auf einfache Art und Weise den Kauf und Verkauf von Derivaten ermöglichen.

Die tägliche Abwicklung und Abrechnung von Derivate-Kontrakten durch die Clearinghäuser der Börsen reduziert das Systemrisiko erheblich. Nichts kann bei den Finanzmarkt-Akteuren mehr Vertrauen über das ihren Derivatekontrakten anhaftende Kreditrisiko schaffen wie die tägliche Information einer liquiden und anerkannten Börse über die aktuelle Bewertung ihrer Positionen. Wenn z.B. ein Futureskontrakt an der Eurex eine positive Wertentwicklung aufweist - sich also in der Gewinnzone befindet -, erhält der Kunde diesen Gewinn vom Eurex Clearinghaus täglich gutgeschrieben.

So kann man festhalten, dass die eigentliche große Gefahr von den intransparenten OTC-Derivaten ausgeht, hier insbesondere von den Kreditausfallversicherungen. Durch die seit den Neunziger Jahren mit Nachdruck betriebene Deregulierung des Finanzsektors werden Derivate als OTC-Geschäfte (Over the Counter = über den Tresen) nicht in den Bilanzen der Banken ausgewiesen. Daher kann trotz ihrer enormen Bedeutung niemand genau sagen, wie gross ihr Umfang weltweit derzeit ist. Die in ihren Schätzungen eher zurückhaltende Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) beziffert ihn derzeit auf über $ 700 Bio und damit das Zehnfache der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Die «finanziellen Massenvernichtungswaffen» in Gestalt der Kreditausfallversicherungen spielen die Rolle der Spritzen, die sich der Suchtkranke setzt: Sie verhelfen ihm gelegentlich zu einem kurz anhaltenden Rausch, werden ihn aber langfristig mit Sicherheit umbringen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

July 16, 2020

Derivate besser als ihr Ruf

Weshalb riskante Finanzprodukte das Börsensystem stabilisieren und deshalb nicht verteufelt werden sollten

Wissen Sie, was Massenvernichtungswaffen sind? Nun, Sie werden vermutlich denken, dass die Angelegenheit klar ist. Nukleare Bomben, chemische Waffen, Giftgas, Biologische Kampfstoffe. Diese Begrifflichkeiten eröffnen ein breites Assoziationsfeld, das jedem geläufig ist, der jemals etwas von sogenannten “Massenvernichtungswaffen” gehört hat.

Aber es existiert noch eine andere Lesart, und diese verweist unmittelbar auf den Darstellungskontext der Börse. Kein Geringerer als Investorenlegende und Mega-Milliardär Warren Buffet prägte das Wort von den Derivaten als Massenvernichtungswaffen und denunzierte diese Anlageform damit als gemeingefährliches Anlagevehikel, von dem, um im Bild zu bleiben, Tod und Zerstörung ausgehen würde.

Dabei sind Derivate zunächst einmal weder gut noch böse, sondern, in bestimmten Zusammenhängen, äußerst sinnvolle Investment-Ergänzungen und Absicherungsmodule. Derivate sind künstliche Finanzinstrumente, die von traditionellen Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen abgeleitet sind.
Mit dem Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten kann ein Depotinhaber mit relativ geringem Kapitalaufwand sein Beteiligungsportfolio gegen Turbulenzen und Crashs in gewissem Umfang absichern.

Dies gilt für institutionelle Wertpapierbesitzer wie für Privatanleger. Wer beispielsweise in seinem Depot zu 80-90% Aktien, Anleihen und Fondsanteile aufbewahrt, kann, wenn von bevorstehenden Marktverwerfungen auszugehen ist, mit 5-maximal 10% des Gesamtdepotvolumens eine Position in ein oder mehrere Short-Derivate auf einen zugrunde liegenden Basiswert, zum Beispiel den Dow oder den DAX, eingehen und damit im Falle eines Crashs mit diesen Stücken zumindest soviel Gewinne erzielen, dass die Verluste in den übrigen Positionen im Gesamtbild abgemildert werden. Bleibt der Absturz aus, ist der Verlust durch den Derivate-Einsatz überschaubar.
Gerade professionelle Akteure wissen um die Schutzfunktionen dieser Instrumente und schätzen sie deswegen. Börsengehandelte Derivate haben die Welt sicherer gemacht, weil sie der Wirtschaft ein effizientes Risikomanagement ermöglichen.

Warren Buffets kritische Aussagen über die Risiken von Derivaten galten offenbar aber vor allem dem außerbörslichen Swapmarkt (OTC) und weniger dem Markt für börsengehandelte Derivate. Nach Angaben des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) - einer Behörde des US-Finanzministeriums - entfallen rund 87 % der von US-Banken gehaltenen Derivaten auf Zinskontrakte.

Man muß bei Derivaten sehr wohl zwischen OTC-Produkten - im Freiverkehr gehandelten Instrumenten - und börsengelisteten Produkten unterscheiden.
Bei bilateral zwischen zwei Banken oder Finanzinstitutionen ausgehandelten OTC-Derivaten liegt das Kontrahenten- und damit das Kreditrisiko offen auf der Hand.

Beim Börsenhandel von Derivaten tritt in der Regel ein von allen Börsenmitgliedern getragenes Clearinghaus als Gegenpartei in Erscheinung, so dass das Ausfallrisiko erheblich reduziert, wenn nicht sogar eliminiert wird.

Derivate haben dazu beigetragen, das globale Finanzsystem flexibler, effizienter und widerstandsfähiger zu machen. Die Börsen sind transparente, zentralisierte und liquide Märkte, die dem Anleger auf einfache Art und Weise den Kauf und Verkauf von Derivaten ermöglichen.

Die tägliche Abwicklung und Abrechnung von Derivate-Kontrakten durch die Clearinghäuser der Börsen reduziert das Systemrisiko erheblich. Nichts kann bei den Finanzmarkt-Akteuren mehr Vertrauen über das ihren Derivatekontrakten anhaftende Kreditrisiko schaffen wie die tägliche Information einer liquiden und anerkannten Börse über die aktuelle Bewertung ihrer Positionen. Wenn z.B. ein Futureskontrakt an der Eurex eine positive Wertentwicklung aufweist - sich also in der Gewinnzone befindet -, erhält der Kunde diesen Gewinn vom Eurex Clearinghaus täglich gutgeschrieben.

So kann man festhalten, dass die eigentliche große Gefahr von den intransparenten OTC-Derivaten ausgeht, hier insbesondere von den Kreditausfallversicherungen. Durch die seit den Neunziger Jahren mit Nachdruck betriebene Deregulierung des Finanzsektors werden Derivate als OTC-Geschäfte (Over the Counter = über den Tresen) nicht in den Bilanzen der Banken ausgewiesen. Daher kann trotz ihrer enormen Bedeutung niemand genau sagen, wie gross ihr Umfang weltweit derzeit ist. Die in ihren Schätzungen eher zurückhaltende Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) beziffert ihn derzeit auf über $ 700 Bio und damit das Zehnfache der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Die «finanziellen Massenvernichtungswaffen» in Gestalt der Kreditausfallversicherungen spielen die Rolle der Spritzen, die sich der Suchtkranke setzt: Sie verhelfen ihm gelegentlich zu einem kurz anhaltenden Rausch, werden ihn aber langfristig mit Sicherheit umbringen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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