Im Windschatten des

Goldes Kann sich Silber vom großen Bruder emanzipieren?

Während alle Welt gebannt auf die Kapriolen des Goldpreises starrt, vollzieht sich im Silberpreis derweil ebenfalls Erstaunliches. Der “kleine Bruder” des Goldes, oft auch als “Gold des kleinen Mannes” unzulässigerweise verächtlich gemacht, konnte in den letzten Monaten eine beeindruckende Rallye aufweisen.

Seit Ende März, also seit dem Start der Covid19-Katastrophe, hat sich der Silberpreis verdoppelt!. Zuletzt kam es allerdings zu erhöhter Volatilität, was wohl besonders der Tatsache geschuldet ist, dass Silber stärker noch als Gold ein Industriemetall ist, das auf einen zweiten Lockdown und den damit zwingend einhergehenden konjunkturellen Einbruch empfindlich reagieren würde.

Die allgemeinen Antriebsfaktoren sind für Silber die gleichen wie für Gold, jedoch kommen hier also spezielle Risiken hinzu.

Nach Meinung von Ryan Giannotto, Research Director beim börsengehandelten Fondsemittenten GraniteShares, ist Silber "noch nicht einmal auf halbem Weg zu seinem Allzeithoch". Es sei zwar unwahrscheinlich, dass sich Silber in naher Zukunft mehr als verdoppelt, dennoch sei es "unklug, extreme Szenarien auszuschließen".

Da der Silberpreis aber traditionell starken Schwankungen unterliegt, empfiehlt Giannotto denjenigen, die ihr Geld in Silber investieren, in Betracht zu ziehen, "das Engagement mit anderen historisch weniger volatilen Edelmetallen wie Gold oder Platin auszugleichen".

Und auch bei dem Finanzgiganten Goldman Sachs geht man von weiter steigenden Preisen aus: Nachdem Silber erst kürzlich auf den höchsten Stand seit sieben Jahren stieg, hoben die Experten der US-Großbank ihren Ausblick für den Silberpreis von 22 US-Dollar auf 30 US-Dollar an.

“Es ist seit einiger Zeit klar, dass Silber im Vergleich zu Gold übermäßig billig war", gibt MarketWatch Ross Norman, CEO des Edelmetall-Nachrichten- und Informationsanbieters Metals Daily, wieder.

Das Verhältnis zwischen den Metallen sei laut Norman am 18. März auf ein 4.000-Jahres-Hoch von 126 gestiegen. Das kam dadurch zustande, dass die Auswirkungen der Corona-Krise zu diesem Zeitpunkt besonders heftig waren und Anleger in Scharen in Gold flüchteten. Derweil befürchteten sie bei Silber, welches auch als Industriemetall dient, aufgrund der Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft, einen Nachfragerückgang. Somit kam es beim Silberpreis zu einer Korrektur, während der Goldpreis zulegte.

Der erhebliche Nachfrageschub der letzten Monate stammt vermutlich nicht nur von Seiten der Privatanleger, sondern vor allem auch der institutionellen Anleger. Für sie sind ETF beziehungsweise ETCs im Grunde die einzige Möglichkeit, sich in den Edelmetallmärkten zu positionieren.

Der traditionelle positive Verbund zwischen Gold- und Silberpreis gibt weiterhin Anlass zur Erwartung, dass der Silberpreis nicht nur weiter ansteigen wird, sondern dass er auch ein vergleichsweise höheres Preissteigerungspotential birgt.

Dafür spricht zum einen das – in historischer Betrachtung – nach wie vor sehr hohe Verhältnis zwischen dem Goldpreis und dem Silberpreis.

Zum anderen war das Interesse vieler Anleger an Silber in den letzten Jahren stark rückläufig. Angesichts des stark gesunkenen Preises, verbunden mit der relativ hohen Preisvolatilität dieses Metalls, haben viele Anleger dem Silber den Rücken gekehrt.

Diese Einstellung scheint sich nunmehr umzukehren: Vor allem angesichts des steigendes Goldpreises fühlen sich mehr und mehr Anleger ermuntert, auch wieder auf Silber zu setzen.

Wir empfehlen: Erste Zukäufe mit ausgewählten Silberaktien

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

August 21, 2020

Im Windschatten des

Goldes Kann sich Silber vom großen Bruder emanzipieren?

Während alle Welt gebannt auf die Kapriolen des Goldpreises starrt, vollzieht sich im Silberpreis derweil ebenfalls Erstaunliches. Der “kleine Bruder” des Goldes, oft auch als “Gold des kleinen Mannes” unzulässigerweise verächtlich gemacht, konnte in den letzten Monaten eine beeindruckende Rallye aufweisen.

Seit Ende März, also seit dem Start der Covid19-Katastrophe, hat sich der Silberpreis verdoppelt!. Zuletzt kam es allerdings zu erhöhter Volatilität, was wohl besonders der Tatsache geschuldet ist, dass Silber stärker noch als Gold ein Industriemetall ist, das auf einen zweiten Lockdown und den damit zwingend einhergehenden konjunkturellen Einbruch empfindlich reagieren würde.

Die allgemeinen Antriebsfaktoren sind für Silber die gleichen wie für Gold, jedoch kommen hier also spezielle Risiken hinzu.

Nach Meinung von Ryan Giannotto, Research Director beim börsengehandelten Fondsemittenten GraniteShares, ist Silber "noch nicht einmal auf halbem Weg zu seinem Allzeithoch". Es sei zwar unwahrscheinlich, dass sich Silber in naher Zukunft mehr als verdoppelt, dennoch sei es "unklug, extreme Szenarien auszuschließen".

Da der Silberpreis aber traditionell starken Schwankungen unterliegt, empfiehlt Giannotto denjenigen, die ihr Geld in Silber investieren, in Betracht zu ziehen, "das Engagement mit anderen historisch weniger volatilen Edelmetallen wie Gold oder Platin auszugleichen".

Und auch bei dem Finanzgiganten Goldman Sachs geht man von weiter steigenden Preisen aus: Nachdem Silber erst kürzlich auf den höchsten Stand seit sieben Jahren stieg, hoben die Experten der US-Großbank ihren Ausblick für den Silberpreis von 22 US-Dollar auf 30 US-Dollar an.

“Es ist seit einiger Zeit klar, dass Silber im Vergleich zu Gold übermäßig billig war", gibt MarketWatch Ross Norman, CEO des Edelmetall-Nachrichten- und Informationsanbieters Metals Daily, wieder.

Das Verhältnis zwischen den Metallen sei laut Norman am 18. März auf ein 4.000-Jahres-Hoch von 126 gestiegen. Das kam dadurch zustande, dass die Auswirkungen der Corona-Krise zu diesem Zeitpunkt besonders heftig waren und Anleger in Scharen in Gold flüchteten. Derweil befürchteten sie bei Silber, welches auch als Industriemetall dient, aufgrund der Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft, einen Nachfragerückgang. Somit kam es beim Silberpreis zu einer Korrektur, während der Goldpreis zulegte.

Der erhebliche Nachfrageschub der letzten Monate stammt vermutlich nicht nur von Seiten der Privatanleger, sondern vor allem auch der institutionellen Anleger. Für sie sind ETF beziehungsweise ETCs im Grunde die einzige Möglichkeit, sich in den Edelmetallmärkten zu positionieren.

Der traditionelle positive Verbund zwischen Gold- und Silberpreis gibt weiterhin Anlass zur Erwartung, dass der Silberpreis nicht nur weiter ansteigen wird, sondern dass er auch ein vergleichsweise höheres Preissteigerungspotential birgt.

Dafür spricht zum einen das – in historischer Betrachtung – nach wie vor sehr hohe Verhältnis zwischen dem Goldpreis und dem Silberpreis.

Zum anderen war das Interesse vieler Anleger an Silber in den letzten Jahren stark rückläufig. Angesichts des stark gesunkenen Preises, verbunden mit der relativ hohen Preisvolatilität dieses Metalls, haben viele Anleger dem Silber den Rücken gekehrt.

Diese Einstellung scheint sich nunmehr umzukehren: Vor allem angesichts des steigendes Goldpreises fühlen sich mehr und mehr Anleger ermuntert, auch wieder auf Silber zu setzen.

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August 21, 2020

Im Windschatten des

Goldes Kann sich Silber vom großen Bruder emanzipieren?

Während alle Welt gebannt auf die Kapriolen des Goldpreises starrt, vollzieht sich im Silberpreis derweil ebenfalls Erstaunliches. Der “kleine Bruder” des Goldes, oft auch als “Gold des kleinen Mannes” unzulässigerweise verächtlich gemacht, konnte in den letzten Monaten eine beeindruckende Rallye aufweisen.

Seit Ende März, also seit dem Start der Covid19-Katastrophe, hat sich der Silberpreis verdoppelt!. Zuletzt kam es allerdings zu erhöhter Volatilität, was wohl besonders der Tatsache geschuldet ist, dass Silber stärker noch als Gold ein Industriemetall ist, das auf einen zweiten Lockdown und den damit zwingend einhergehenden konjunkturellen Einbruch empfindlich reagieren würde.

Die allgemeinen Antriebsfaktoren sind für Silber die gleichen wie für Gold, jedoch kommen hier also spezielle Risiken hinzu.

Nach Meinung von Ryan Giannotto, Research Director beim börsengehandelten Fondsemittenten GraniteShares, ist Silber "noch nicht einmal auf halbem Weg zu seinem Allzeithoch". Es sei zwar unwahrscheinlich, dass sich Silber in naher Zukunft mehr als verdoppelt, dennoch sei es "unklug, extreme Szenarien auszuschließen".

Da der Silberpreis aber traditionell starken Schwankungen unterliegt, empfiehlt Giannotto denjenigen, die ihr Geld in Silber investieren, in Betracht zu ziehen, "das Engagement mit anderen historisch weniger volatilen Edelmetallen wie Gold oder Platin auszugleichen".

Und auch bei dem Finanzgiganten Goldman Sachs geht man von weiter steigenden Preisen aus: Nachdem Silber erst kürzlich auf den höchsten Stand seit sieben Jahren stieg, hoben die Experten der US-Großbank ihren Ausblick für den Silberpreis von 22 US-Dollar auf 30 US-Dollar an.

“Es ist seit einiger Zeit klar, dass Silber im Vergleich zu Gold übermäßig billig war", gibt MarketWatch Ross Norman, CEO des Edelmetall-Nachrichten- und Informationsanbieters Metals Daily, wieder.

Das Verhältnis zwischen den Metallen sei laut Norman am 18. März auf ein 4.000-Jahres-Hoch von 126 gestiegen. Das kam dadurch zustande, dass die Auswirkungen der Corona-Krise zu diesem Zeitpunkt besonders heftig waren und Anleger in Scharen in Gold flüchteten. Derweil befürchteten sie bei Silber, welches auch als Industriemetall dient, aufgrund der Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft, einen Nachfragerückgang. Somit kam es beim Silberpreis zu einer Korrektur, während der Goldpreis zulegte.

Der erhebliche Nachfrageschub der letzten Monate stammt vermutlich nicht nur von Seiten der Privatanleger, sondern vor allem auch der institutionellen Anleger. Für sie sind ETF beziehungsweise ETCs im Grunde die einzige Möglichkeit, sich in den Edelmetallmärkten zu positionieren.

Der traditionelle positive Verbund zwischen Gold- und Silberpreis gibt weiterhin Anlass zur Erwartung, dass der Silberpreis nicht nur weiter ansteigen wird, sondern dass er auch ein vergleichsweise höheres Preissteigerungspotential birgt.

Dafür spricht zum einen das – in historischer Betrachtung – nach wie vor sehr hohe Verhältnis zwischen dem Goldpreis und dem Silberpreis.

Zum anderen war das Interesse vieler Anleger an Silber in den letzten Jahren stark rückläufig. Angesichts des stark gesunkenen Preises, verbunden mit der relativ hohen Preisvolatilität dieses Metalls, haben viele Anleger dem Silber den Rücken gekehrt.

Diese Einstellung scheint sich nunmehr umzukehren: Vor allem angesichts des steigendes Goldpreises fühlen sich mehr und mehr Anleger ermuntert, auch wieder auf Silber zu setzen.

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