JP Morgan: Großbank oder Kriminelle Organisation?

Täuschungsmanöver krachend gescheitert: Rekordstrafe für Branchengiganten der Wallstreet! Händler aufgepaßt!

Nach allen Wirtschafts-Skandalen der letzten Jahre kann unsere Redaktion kaum noch etwas erschüttern. Das dachten wir zumindest bislang, aber was die berühmte US Großbank JP Morgan (US46625H1005; WkN 850628) momentan als neues Kapitel im großen Buch der weltweiten Finanzaffären aufschlägt, vermag auch uns nur noch ein resignatives  Kopfschütteln zu entlocken.

SEC und Justizministerium schlagen Alarm: Das Finanzinstitut hat sich mit breit angelegten Manipulationen an den Metall-und Anleihemärkten erheblich bereichert. die kriminelle Energie, mit der die Verantwortlichen vorgingen, macht fassungslos.

Bei den Vorwürfen gegen die US-Bank geht es um das sogenannte "Spoofing", eine spezielle Technik, bei der Händler Kaufaufträge nur vortäuschen, um die Preise in die gewünschte Richtung zu treiben. Zwei frühere Händler von JPMorgan waren bereits in diesem Zusammenhang schuldig gesprochen worden.

Jetzt  muß JP Morgan eine unvorstellbare Rekordstrafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar annehmen. Nie zuvor hat die  Derivateaufsicht in den USA Sanktionen in solcher Dimension verhängt.

Die Bank hatte schon eingeräumt, dass einige ihrer Händler zwischen 2009 und 2016 falsche Order zum Kauf und Verkauf von Termingeschäften für Gold, Silber, Platin und Palladium platzierten.

Tatsächlich wollten die Trader aber weder etwas kaufen noch verkaufen. Schon über das gezeigte große Interesse wurden aber die Preise manipuliert. Es soll allein in diesem Rahmen von illegalen Derivate-Geschäften für Edelmetalle anderen Händlern ein Schaden von 311 Millionen Dollar entstanden sein.

Solche illegalen Machenschaften nennt man in der Finanzbranche wie gesagt "Spoofing" (Verschleierung), die allerdings erst 2010 verboten wurden. Ganz ähnlich wurde von Tradern auch mit US-Staatsanleihen verfahren, womit ein Schaden von weiteren gut 100 Millionen Dollar entstanden sein soll.

Erst vor zwei Jahren musste die Bank eine Strafe in der Höhe von 135 Millionen Dollar zahlen, weil sich bei der Ausgabe von "Phantom-Aktien" nicht an die Regeln gehalten hatte. Auch im Fall dieser sogenannten Aktienhinterlegungsscheine räumte die Bank, wie üblich, das Fehlverhalten ein.

Nach der Finanzkrise akzeptierte JP Morgan sogar eine Strafe von 13 Milliarden Euro wegen windiger Hypotheken-Deals. Auch hier wurde wieder ein Vergleich akzeptiert. Die Einigung zwischen JP Morgan und der US-Justiz ist die größte zivilrechtliche Zahlungsauflage, die einem Unternehmen in den Vereinigten Staaten jemals aufgebrummt wurde.

Und 2014 zahlte die Bank rund 2,6 Milliarden Dollar, weil sie von den dubiosen Finanzgeschäften des verurteilten Betrügers Bernard Madoff profitiert hatte.

Wer bisher davon ausging, daß die Deutsche Bank alleine die zweifelhafte Ehre besitzt, eine einstmals seriöse Unternehmung in einen Hort verbrecherischer Aktivitäten umgewandelt zu haben, sieht sich enttäuscht: Der Fall P Morgan steht den Betrügereien der Frankfurter Spitzbuben in nichts nach.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

October 6, 2020

JP Morgan: Großbank oder Kriminelle Organisation?

Täuschungsmanöver krachend gescheitert: Rekordstrafe für Branchengiganten der Wallstreet! Händler aufgepaßt!

Nach allen Wirtschafts-Skandalen der letzten Jahre kann unsere Redaktion kaum noch etwas erschüttern. Das dachten wir zumindest bislang, aber was die berühmte US Großbank JP Morgan (US46625H1005; WkN 850628) momentan als neues Kapitel im großen Buch der weltweiten Finanzaffären aufschlägt, vermag auch uns nur noch ein resignatives  Kopfschütteln zu entlocken.

SEC und Justizministerium schlagen Alarm: Das Finanzinstitut hat sich mit breit angelegten Manipulationen an den Metall-und Anleihemärkten erheblich bereichert. die kriminelle Energie, mit der die Verantwortlichen vorgingen, macht fassungslos.

Bei den Vorwürfen gegen die US-Bank geht es um das sogenannte "Spoofing", eine spezielle Technik, bei der Händler Kaufaufträge nur vortäuschen, um die Preise in die gewünschte Richtung zu treiben. Zwei frühere Händler von JPMorgan waren bereits in diesem Zusammenhang schuldig gesprochen worden.

Jetzt  muß JP Morgan eine unvorstellbare Rekordstrafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar annehmen. Nie zuvor hat die  Derivateaufsicht in den USA Sanktionen in solcher Dimension verhängt.

Die Bank hatte schon eingeräumt, dass einige ihrer Händler zwischen 2009 und 2016 falsche Order zum Kauf und Verkauf von Termingeschäften für Gold, Silber, Platin und Palladium platzierten.

Tatsächlich wollten die Trader aber weder etwas kaufen noch verkaufen. Schon über das gezeigte große Interesse wurden aber die Preise manipuliert. Es soll allein in diesem Rahmen von illegalen Derivate-Geschäften für Edelmetalle anderen Händlern ein Schaden von 311 Millionen Dollar entstanden sein.

Solche illegalen Machenschaften nennt man in der Finanzbranche wie gesagt "Spoofing" (Verschleierung), die allerdings erst 2010 verboten wurden. Ganz ähnlich wurde von Tradern auch mit US-Staatsanleihen verfahren, womit ein Schaden von weiteren gut 100 Millionen Dollar entstanden sein soll.

Erst vor zwei Jahren musste die Bank eine Strafe in der Höhe von 135 Millionen Dollar zahlen, weil sich bei der Ausgabe von "Phantom-Aktien" nicht an die Regeln gehalten hatte. Auch im Fall dieser sogenannten Aktienhinterlegungsscheine räumte die Bank, wie üblich, das Fehlverhalten ein.

Nach der Finanzkrise akzeptierte JP Morgan sogar eine Strafe von 13 Milliarden Euro wegen windiger Hypotheken-Deals. Auch hier wurde wieder ein Vergleich akzeptiert. Die Einigung zwischen JP Morgan und der US-Justiz ist die größte zivilrechtliche Zahlungsauflage, die einem Unternehmen in den Vereinigten Staaten jemals aufgebrummt wurde.

Und 2014 zahlte die Bank rund 2,6 Milliarden Dollar, weil sie von den dubiosen Finanzgeschäften des verurteilten Betrügers Bernard Madoff profitiert hatte.

Wer bisher davon ausging, daß die Deutsche Bank alleine die zweifelhafte Ehre besitzt, eine einstmals seriöse Unternehmung in einen Hort verbrecherischer Aktivitäten umgewandelt zu haben, sieht sich enttäuscht: Der Fall P Morgan steht den Betrügereien der Frankfurter Spitzbuben in nichts nach.

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October 6, 2020

JP Morgan: Großbank oder Kriminelle Organisation?

Täuschungsmanöver krachend gescheitert: Rekordstrafe für Branchengiganten der Wallstreet! Händler aufgepaßt!

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SEC und Justizministerium schlagen Alarm: Das Finanzinstitut hat sich mit breit angelegten Manipulationen an den Metall-und Anleihemärkten erheblich bereichert. die kriminelle Energie, mit der die Verantwortlichen vorgingen, macht fassungslos.

Bei den Vorwürfen gegen die US-Bank geht es um das sogenannte "Spoofing", eine spezielle Technik, bei der Händler Kaufaufträge nur vortäuschen, um die Preise in die gewünschte Richtung zu treiben. Zwei frühere Händler von JPMorgan waren bereits in diesem Zusammenhang schuldig gesprochen worden.

Jetzt  muß JP Morgan eine unvorstellbare Rekordstrafe in Höhe von 920 Millionen US-Dollar annehmen. Nie zuvor hat die  Derivateaufsicht in den USA Sanktionen in solcher Dimension verhängt.

Die Bank hatte schon eingeräumt, dass einige ihrer Händler zwischen 2009 und 2016 falsche Order zum Kauf und Verkauf von Termingeschäften für Gold, Silber, Platin und Palladium platzierten.

Tatsächlich wollten die Trader aber weder etwas kaufen noch verkaufen. Schon über das gezeigte große Interesse wurden aber die Preise manipuliert. Es soll allein in diesem Rahmen von illegalen Derivate-Geschäften für Edelmetalle anderen Händlern ein Schaden von 311 Millionen Dollar entstanden sein.

Solche illegalen Machenschaften nennt man in der Finanzbranche wie gesagt "Spoofing" (Verschleierung), die allerdings erst 2010 verboten wurden. Ganz ähnlich wurde von Tradern auch mit US-Staatsanleihen verfahren, womit ein Schaden von weiteren gut 100 Millionen Dollar entstanden sein soll.

Erst vor zwei Jahren musste die Bank eine Strafe in der Höhe von 135 Millionen Dollar zahlen, weil sich bei der Ausgabe von "Phantom-Aktien" nicht an die Regeln gehalten hatte. Auch im Fall dieser sogenannten Aktienhinterlegungsscheine räumte die Bank, wie üblich, das Fehlverhalten ein.

Nach der Finanzkrise akzeptierte JP Morgan sogar eine Strafe von 13 Milliarden Euro wegen windiger Hypotheken-Deals. Auch hier wurde wieder ein Vergleich akzeptiert. Die Einigung zwischen JP Morgan und der US-Justiz ist die größte zivilrechtliche Zahlungsauflage, die einem Unternehmen in den Vereinigten Staaten jemals aufgebrummt wurde.

Und 2014 zahlte die Bank rund 2,6 Milliarden Dollar, weil sie von den dubiosen Finanzgeschäften des verurteilten Betrügers Bernard Madoff profitiert hatte.

Wer bisher davon ausging, daß die Deutsche Bank alleine die zweifelhafte Ehre besitzt, eine einstmals seriöse Unternehmung in einen Hort verbrecherischer Aktivitäten umgewandelt zu haben, sieht sich enttäuscht: Der Fall P Morgan steht den Betrügereien der Frankfurter Spitzbuben in nichts nach.

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