DAX: Kommt der Ausbruch über 13.200 oder folgt ein deutlicher Absturz?

Das ist eine äußerst gefährliche und letztlich spektakuläre Überhitzungsatmosphäre, für die es in der Historie der Kapitalmärkte keine Referenzen gibt.

Die aktuelle charttechnische Situation beim deutschen Leitindex könnte brisanter nicht sein.
Stieg der DAX in der zurückliegenden Woche noch temperamentvoll bis auf ein Verlaufshoch bei 13.100 Punkten an, geriet der Aufwärtstrend danach sichtbar ins Stocken und das bislang so dynamische Momentum nimmt seitdem spürbar ab.

Keine Frage: Die historische Turnaround-Bewegung seit dem Crashtief vom April kommt langsam aber sicher an ihre Grenzen.

Zweifellos trägt die Mega-Liquidität an den Märkten weiterhin dazu bei, dass längerfristige Baisse-Szenarien unwahrscheinlich, vielleicht sogar unmöglich erscheinen. Die Notenbanken werden ihre Zinspolitik nicht ändern und die Niedrigzinsphase wird auf unabsehbare Zeit Bestand haben, mit allen fatalen Konsequenzen für die weltweiten professionellen wie privaten Investorenkreise. Wir haben es mit einer geschichtlich einmaligen Lage zu tun, die eigentlich nach heftiger Korrektur schreit, weil wir mittlerweile Aktienbewertungen vorfinden, die jenseits von gut und böse rangieren.

Auf den ersten Blick ist der Boden für einen immensen Absturz längst vorbereitet. Wer jetzt noch massiv in die Breite des Marktes investiert, tut dies längst zu irrationalen Mondpreisen. Andererseits gibt es zur Aktienanlage keine wirklich attraktive Alternative mehr, so dass die beispiellose Geldflut wohl weiterhin den einzig gangbaren Weg wählen wird, nämlich den  zur Börse.

Das ist eine äußerst gefährliche und letztlich spektakuläre Überhitzungsatmosphäre, für die es in der Historie der Kapitalmärkte keine Referenzen gibt.

Eigentlich ist es längst unverantwortlich, Anleger weiter in auf breiter Front völlig überbewertete Papiere zu treiben, auf der anderen Seite ist es ebenso falsch, sich jetzt auf die Seite der Crashpropheten zu schlagen, denn es gab niemals in der Geschichte eine Baisse ohne vorherige Zinserhöhungen und damit Verknappung der Liquidität. Aktuell haben wir eine gegenteilige Gemengelage.  

Selbst wenn es kurzfristig zu durchaus heftigen Korrekturaktivitäten kommen mag, vielleicht sogar zu einem neuerlichen Crash, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kurse anschließend in Rekordtempo wieder in Richtung der alten Höchststände ziehen werden- wo soll das ganze Geld denn auch hin?  

Da sich die weltweiten Notenbanken in Verbund mit der Politik dazu entschieden haben, den einmal eingeschlagenen Pfad nicht mehr zu verlassen, was ohnehin nur unter Inkaufnahme eines konjunkturellen Blutbads denkbar wäre, wird auch hinkünftig verhindert werden, echte Martkbereinigungen zuzulassen.

Diese allerdings wären die Prämisse für einen dauerhaften Fortbestand unseres Wohlstands und die Garantie für das Überleben unseres erfolgreichen Wirtschaftssystems. Wohin die momentane Lage führen wird, das kann sich wirklich jeder selbst ausmalen. Wir sind längst in einem Zombie-System angekommen, in dem marktwirtschaftliche Prozesse außer Kraft gesetzt werden. Und in dem die Wiederbelebung kapitalistischer Grundsätze nur noch um den Preis eines vollständigen ökonomischen Zusammenbruchs möglich sind. Was für eine Katastrophe!

Fürs erste sollten sich Anleger aber mit den Gegebenheiten arrangieren und das Spiel so lange mitspielen, bis der letzte das Licht ausmacht. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Zudem kann dies tatsächlich noch viele Jahre funktionieren.

Für die heutige DAX-Einschätzung bedeutet dies, dass auf Sicht der nächsten Wochen absolute Vorsicht geboten erscheint, im längerfristigen Betrachtungsintervall aber mit weiter steigenden Kursen gerechnet werden muß.

Bei 13.100 Punkten liegt technisch ein heftiger Widerstand.Die letzten Tage haben gezeigt, dass der DAX sich zunehmend schwer tut, diese Linie ins Visier zu nehmen. Sollte es mit Rückendeckung der Wallstreet dennoch gelingen, diese Barriere zu durchbrechen, könnte der Index ganz schnell zu den Alltimehighs bei 13.800 laufen, das wäre dann das große Thema und keineswegs ausgeschlossen.

Prallt der DAX aber an der 13100 bzw. am vorgeschalteten psychologischen Widerstand um 13.000 Punkte final ab, sollte mit einer heftigen Korrektur bis auf 12.000 Punkte in kurzer Zeit gerechnet werden. Von dort könnte es dann abermals Richtung 13.000 gehen. Die von vielen erwartete massive Einbruchsbewegung unter 10.000 Punkte ist im Frühherbst möglich, allerdings sollte man auf der Hut sein.

Wenn neue Lockdowns nicht kommen und die Regierungen weiter gigantische Hilfspakete schnüren, wäre sogar ein Anstieg über 14.000 denkbar. Selbst wenn es zu einem Crash kommt, ist es empfehlenswert, schnell wieder Stücke einzusammeln. An der Aktienanlage kommt man aus genannten Gründen nicht mehr vorbei. Wir gehen davon aus, dass der DAX sich bei einer korrektiven Bewegung in den nächsten Wochen schon bei 12.400 Punkten wieder fangen wird.

Risiken gibt es auf beiden Seiten. Aber so unglaublich es auch klingen mag: Trotz aller Krisen und Überhitzungen leben die Bären auch in naher Zukunft potentiell gefährlicher als die Bullen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

August 18, 2020

DAX: Kommt der Ausbruch über 13.200 oder folgt ein deutlicher Absturz?

Das ist eine äußerst gefährliche und letztlich spektakuläre Überhitzungsatmosphäre, für die es in der Historie der Kapitalmärkte keine Referenzen gibt.

Die aktuelle charttechnische Situation beim deutschen Leitindex könnte brisanter nicht sein.
Stieg der DAX in der zurückliegenden Woche noch temperamentvoll bis auf ein Verlaufshoch bei 13.100 Punkten an, geriet der Aufwärtstrend danach sichtbar ins Stocken und das bislang so dynamische Momentum nimmt seitdem spürbar ab.

Keine Frage: Die historische Turnaround-Bewegung seit dem Crashtief vom April kommt langsam aber sicher an ihre Grenzen.

Zweifellos trägt die Mega-Liquidität an den Märkten weiterhin dazu bei, dass längerfristige Baisse-Szenarien unwahrscheinlich, vielleicht sogar unmöglich erscheinen. Die Notenbanken werden ihre Zinspolitik nicht ändern und die Niedrigzinsphase wird auf unabsehbare Zeit Bestand haben, mit allen fatalen Konsequenzen für die weltweiten professionellen wie privaten Investorenkreise. Wir haben es mit einer geschichtlich einmaligen Lage zu tun, die eigentlich nach heftiger Korrektur schreit, weil wir mittlerweile Aktienbewertungen vorfinden, die jenseits von gut und böse rangieren.

Auf den ersten Blick ist der Boden für einen immensen Absturz längst vorbereitet. Wer jetzt noch massiv in die Breite des Marktes investiert, tut dies längst zu irrationalen Mondpreisen. Andererseits gibt es zur Aktienanlage keine wirklich attraktive Alternative mehr, so dass die beispiellose Geldflut wohl weiterhin den einzig gangbaren Weg wählen wird, nämlich den  zur Börse.

Das ist eine äußerst gefährliche und letztlich spektakuläre Überhitzungsatmosphäre, für die es in der Historie der Kapitalmärkte keine Referenzen gibt.

Eigentlich ist es längst unverantwortlich, Anleger weiter in auf breiter Front völlig überbewertete Papiere zu treiben, auf der anderen Seite ist es ebenso falsch, sich jetzt auf die Seite der Crashpropheten zu schlagen, denn es gab niemals in der Geschichte eine Baisse ohne vorherige Zinserhöhungen und damit Verknappung der Liquidität. Aktuell haben wir eine gegenteilige Gemengelage.  

Selbst wenn es kurzfristig zu durchaus heftigen Korrekturaktivitäten kommen mag, vielleicht sogar zu einem neuerlichen Crash, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kurse anschließend in Rekordtempo wieder in Richtung der alten Höchststände ziehen werden- wo soll das ganze Geld denn auch hin?  

Da sich die weltweiten Notenbanken in Verbund mit der Politik dazu entschieden haben, den einmal eingeschlagenen Pfad nicht mehr zu verlassen, was ohnehin nur unter Inkaufnahme eines konjunkturellen Blutbads denkbar wäre, wird auch hinkünftig verhindert werden, echte Martkbereinigungen zuzulassen.

Diese allerdings wären die Prämisse für einen dauerhaften Fortbestand unseres Wohlstands und die Garantie für das Überleben unseres erfolgreichen Wirtschaftssystems. Wohin die momentane Lage führen wird, das kann sich wirklich jeder selbst ausmalen. Wir sind längst in einem Zombie-System angekommen, in dem marktwirtschaftliche Prozesse außer Kraft gesetzt werden. Und in dem die Wiederbelebung kapitalistischer Grundsätze nur noch um den Preis eines vollständigen ökonomischen Zusammenbruchs möglich sind. Was für eine Katastrophe!

Fürs erste sollten sich Anleger aber mit den Gegebenheiten arrangieren und das Spiel so lange mitspielen, bis der letzte das Licht ausmacht. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Zudem kann dies tatsächlich noch viele Jahre funktionieren.

Für die heutige DAX-Einschätzung bedeutet dies, dass auf Sicht der nächsten Wochen absolute Vorsicht geboten erscheint, im längerfristigen Betrachtungsintervall aber mit weiter steigenden Kursen gerechnet werden muß.

Bei 13.100 Punkten liegt technisch ein heftiger Widerstand.Die letzten Tage haben gezeigt, dass der DAX sich zunehmend schwer tut, diese Linie ins Visier zu nehmen. Sollte es mit Rückendeckung der Wallstreet dennoch gelingen, diese Barriere zu durchbrechen, könnte der Index ganz schnell zu den Alltimehighs bei 13.800 laufen, das wäre dann das große Thema und keineswegs ausgeschlossen.

Prallt der DAX aber an der 13100 bzw. am vorgeschalteten psychologischen Widerstand um 13.000 Punkte final ab, sollte mit einer heftigen Korrektur bis auf 12.000 Punkte in kurzer Zeit gerechnet werden. Von dort könnte es dann abermals Richtung 13.000 gehen. Die von vielen erwartete massive Einbruchsbewegung unter 10.000 Punkte ist im Frühherbst möglich, allerdings sollte man auf der Hut sein.

Wenn neue Lockdowns nicht kommen und die Regierungen weiter gigantische Hilfspakete schnüren, wäre sogar ein Anstieg über 14.000 denkbar. Selbst wenn es zu einem Crash kommt, ist es empfehlenswert, schnell wieder Stücke einzusammeln. An der Aktienanlage kommt man aus genannten Gründen nicht mehr vorbei. Wir gehen davon aus, dass der DAX sich bei einer korrektiven Bewegung in den nächsten Wochen schon bei 12.400 Punkten wieder fangen wird.

Risiken gibt es auf beiden Seiten. Aber so unglaublich es auch klingen mag: Trotz aller Krisen und Überhitzungen leben die Bären auch in naher Zukunft potentiell gefährlicher als die Bullen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

August 18, 2020

DAX: Kommt der Ausbruch über 13.200 oder folgt ein deutlicher Absturz?

Das ist eine äußerst gefährliche und letztlich spektakuläre Überhitzungsatmosphäre, für die es in der Historie der Kapitalmärkte keine Referenzen gibt.

Die aktuelle charttechnische Situation beim deutschen Leitindex könnte brisanter nicht sein.
Stieg der DAX in der zurückliegenden Woche noch temperamentvoll bis auf ein Verlaufshoch bei 13.100 Punkten an, geriet der Aufwärtstrend danach sichtbar ins Stocken und das bislang so dynamische Momentum nimmt seitdem spürbar ab.

Keine Frage: Die historische Turnaround-Bewegung seit dem Crashtief vom April kommt langsam aber sicher an ihre Grenzen.

Zweifellos trägt die Mega-Liquidität an den Märkten weiterhin dazu bei, dass längerfristige Baisse-Szenarien unwahrscheinlich, vielleicht sogar unmöglich erscheinen. Die Notenbanken werden ihre Zinspolitik nicht ändern und die Niedrigzinsphase wird auf unabsehbare Zeit Bestand haben, mit allen fatalen Konsequenzen für die weltweiten professionellen wie privaten Investorenkreise. Wir haben es mit einer geschichtlich einmaligen Lage zu tun, die eigentlich nach heftiger Korrektur schreit, weil wir mittlerweile Aktienbewertungen vorfinden, die jenseits von gut und böse rangieren.

Auf den ersten Blick ist der Boden für einen immensen Absturz längst vorbereitet. Wer jetzt noch massiv in die Breite des Marktes investiert, tut dies längst zu irrationalen Mondpreisen. Andererseits gibt es zur Aktienanlage keine wirklich attraktive Alternative mehr, so dass die beispiellose Geldflut wohl weiterhin den einzig gangbaren Weg wählen wird, nämlich den  zur Börse.

Das ist eine äußerst gefährliche und letztlich spektakuläre Überhitzungsatmosphäre, für die es in der Historie der Kapitalmärkte keine Referenzen gibt.

Eigentlich ist es längst unverantwortlich, Anleger weiter in auf breiter Front völlig überbewertete Papiere zu treiben, auf der anderen Seite ist es ebenso falsch, sich jetzt auf die Seite der Crashpropheten zu schlagen, denn es gab niemals in der Geschichte eine Baisse ohne vorherige Zinserhöhungen und damit Verknappung der Liquidität. Aktuell haben wir eine gegenteilige Gemengelage.  

Selbst wenn es kurzfristig zu durchaus heftigen Korrekturaktivitäten kommen mag, vielleicht sogar zu einem neuerlichen Crash, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kurse anschließend in Rekordtempo wieder in Richtung der alten Höchststände ziehen werden- wo soll das ganze Geld denn auch hin?  

Da sich die weltweiten Notenbanken in Verbund mit der Politik dazu entschieden haben, den einmal eingeschlagenen Pfad nicht mehr zu verlassen, was ohnehin nur unter Inkaufnahme eines konjunkturellen Blutbads denkbar wäre, wird auch hinkünftig verhindert werden, echte Martkbereinigungen zuzulassen.

Diese allerdings wären die Prämisse für einen dauerhaften Fortbestand unseres Wohlstands und die Garantie für das Überleben unseres erfolgreichen Wirtschaftssystems. Wohin die momentane Lage führen wird, das kann sich wirklich jeder selbst ausmalen. Wir sind längst in einem Zombie-System angekommen, in dem marktwirtschaftliche Prozesse außer Kraft gesetzt werden. Und in dem die Wiederbelebung kapitalistischer Grundsätze nur noch um den Preis eines vollständigen ökonomischen Zusammenbruchs möglich sind. Was für eine Katastrophe!

Fürs erste sollten sich Anleger aber mit den Gegebenheiten arrangieren und das Spiel so lange mitspielen, bis der letzte das Licht ausmacht. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Zudem kann dies tatsächlich noch viele Jahre funktionieren.

Für die heutige DAX-Einschätzung bedeutet dies, dass auf Sicht der nächsten Wochen absolute Vorsicht geboten erscheint, im längerfristigen Betrachtungsintervall aber mit weiter steigenden Kursen gerechnet werden muß.

Bei 13.100 Punkten liegt technisch ein heftiger Widerstand.Die letzten Tage haben gezeigt, dass der DAX sich zunehmend schwer tut, diese Linie ins Visier zu nehmen. Sollte es mit Rückendeckung der Wallstreet dennoch gelingen, diese Barriere zu durchbrechen, könnte der Index ganz schnell zu den Alltimehighs bei 13.800 laufen, das wäre dann das große Thema und keineswegs ausgeschlossen.

Prallt der DAX aber an der 13100 bzw. am vorgeschalteten psychologischen Widerstand um 13.000 Punkte final ab, sollte mit einer heftigen Korrektur bis auf 12.000 Punkte in kurzer Zeit gerechnet werden. Von dort könnte es dann abermals Richtung 13.000 gehen. Die von vielen erwartete massive Einbruchsbewegung unter 10.000 Punkte ist im Frühherbst möglich, allerdings sollte man auf der Hut sein.

Wenn neue Lockdowns nicht kommen und die Regierungen weiter gigantische Hilfspakete schnüren, wäre sogar ein Anstieg über 14.000 denkbar. Selbst wenn es zu einem Crash kommt, ist es empfehlenswert, schnell wieder Stücke einzusammeln. An der Aktienanlage kommt man aus genannten Gründen nicht mehr vorbei. Wir gehen davon aus, dass der DAX sich bei einer korrektiven Bewegung in den nächsten Wochen schon bei 12.400 Punkten wieder fangen wird.

Risiken gibt es auf beiden Seiten. Aber so unglaublich es auch klingen mag: Trotz aller Krisen und Überhitzungen leben die Bären auch in naher Zukunft potentiell gefährlicher als die Bullen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

Die letzten News:

No items found.