Dow Jones: Im Banne der Präsidentschaftswahl!

Doch das Allzeithoch bleibt in Sichtweite….

In der zurückliegenden Handelswoche ließ der Dow Jones vor allem wegen des Scheiterns eines US-Konjunkturpaketes kräftig Dampf ab und gab den Anspruch kurzfristig auf, schon im Oktober sein Allzeithoch bei 29.500 Punkten wieder erreichen und vielleicht sogar hinter sich lassen zu können.

Stattdessen fiel der Leitindex im Zeichen aufflammender Corona-Weltwirtschaftsängste und der Furcht vor Unruhen im Zuge der Präsidentschaftswahl auf seine Kreuzunterstützung bei 28.100 Punkten zurück und muß sich Charttechnisch nun entscheiden, ob er Anfang November bis Ende Dezember seine seit März 2009 intakte Jahrhundertrallye mit einem Tigersprung auf die 31.800er Kanalbegrenzung krönen will oder ob ein zweiter Anlauf dazu im Jahr 2021 notwendig sein wird.

Doch könnte die Entscheidung noch ein wenig hinausgezögert werden. Vor der Verabschiedung eines klaren Fahrplans dafür, wie es nach der US-Wahl im wichtigsten Staat der Erde politisch weitergeht, sollte ein großer Ausbruch nach oben nicht erfolgen. Allerdings wäre auch ein Absturz auf Unterstützungen um beispielsweise 26.600 oder 24.400 Punkte nur dann vorstellbar, wenn die Wahl keinen eindeutigen Gewinner ermitteln kann und eine wochenlange Hängepartie droht.

Dies wäre Gift für die Kursentwicklung. Auf Grund unvorstellbar großer Liquidität durch die Zinssenkungspolitik der Zentralbanken ist in 2021 auf jeden Fall mit einer weiteren Mega-Aufwärtswelle zu rechnen. Wo soll denn das ganze Geld hinfließen wenn nicht in den Aktienmarkt, Corona hin oder her. Sinnvolle Ausweichoptionen gibt es schon lange nicht mehr.

Für die nächsten Tage ist allerdings zu erwarten, daß die Anleger zunächst ihrer nervösen Abwarteposition nicht entkommen können.

Einerseits zeigen positive Quartalsberichte von Firmen, dass sich Teile der Wirtschaft zuletzt wieder erholt haben. Außerdem weisen Einkaufsmanagerindizes auf eine relativ positive Stimmung in der US- Industrie hin. Andererseits belasten die rapide zunehmenden Corona-Neuinfektionszahlen in Europa und den USA, das Gezerre um ein neues US-Konjunkturprogramm und die nahenden Präsidentschaftswahlen die Märkte.

Bezüglich des US-Konjunkturprogramms hoben US-Präsident Trump und US-Finanzminister Steven Mnuchin zuletzt hervor, dass die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Kompromisse eingehen müsse. Trump bekräftigte, keine weitere finanzielle Hilfe des Bundes für US-Bundesstaaten und Städte zu bewilligen, die von Demokraten geführt werden. Er glaube nicht, dass Pelosi vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Monat eine Einigung erzielen wolle. Einige Strategen in den USA rechnen inzwischen nicht vor dem ersten Quartal mit einem gewichtigen Konjunkturpaket.

In der neuen Woche öffnen die Technologie-Giganten Amazon, Apple, Facebook, Microsoft sowie die Google-Mutter Alphabet ihre Bücher.

Wir empfehlen, bei Engagements im Dow Jones engmaschig vorzugehen

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

October 26, 2020

Dow Jones: Im Banne der Präsidentschaftswahl!

Doch das Allzeithoch bleibt in Sichtweite….

In der zurückliegenden Handelswoche ließ der Dow Jones vor allem wegen des Scheiterns eines US-Konjunkturpaketes kräftig Dampf ab und gab den Anspruch kurzfristig auf, schon im Oktober sein Allzeithoch bei 29.500 Punkten wieder erreichen und vielleicht sogar hinter sich lassen zu können.

Stattdessen fiel der Leitindex im Zeichen aufflammender Corona-Weltwirtschaftsängste und der Furcht vor Unruhen im Zuge der Präsidentschaftswahl auf seine Kreuzunterstützung bei 28.100 Punkten zurück und muß sich Charttechnisch nun entscheiden, ob er Anfang November bis Ende Dezember seine seit März 2009 intakte Jahrhundertrallye mit einem Tigersprung auf die 31.800er Kanalbegrenzung krönen will oder ob ein zweiter Anlauf dazu im Jahr 2021 notwendig sein wird.

Doch könnte die Entscheidung noch ein wenig hinausgezögert werden. Vor der Verabschiedung eines klaren Fahrplans dafür, wie es nach der US-Wahl im wichtigsten Staat der Erde politisch weitergeht, sollte ein großer Ausbruch nach oben nicht erfolgen. Allerdings wäre auch ein Absturz auf Unterstützungen um beispielsweise 26.600 oder 24.400 Punkte nur dann vorstellbar, wenn die Wahl keinen eindeutigen Gewinner ermitteln kann und eine wochenlange Hängepartie droht.

Dies wäre Gift für die Kursentwicklung. Auf Grund unvorstellbar großer Liquidität durch die Zinssenkungspolitik der Zentralbanken ist in 2021 auf jeden Fall mit einer weiteren Mega-Aufwärtswelle zu rechnen. Wo soll denn das ganze Geld hinfließen wenn nicht in den Aktienmarkt, Corona hin oder her. Sinnvolle Ausweichoptionen gibt es schon lange nicht mehr.

Für die nächsten Tage ist allerdings zu erwarten, daß die Anleger zunächst ihrer nervösen Abwarteposition nicht entkommen können.

Einerseits zeigen positive Quartalsberichte von Firmen, dass sich Teile der Wirtschaft zuletzt wieder erholt haben. Außerdem weisen Einkaufsmanagerindizes auf eine relativ positive Stimmung in der US- Industrie hin. Andererseits belasten die rapide zunehmenden Corona-Neuinfektionszahlen in Europa und den USA, das Gezerre um ein neues US-Konjunkturprogramm und die nahenden Präsidentschaftswahlen die Märkte.

Bezüglich des US-Konjunkturprogramms hoben US-Präsident Trump und US-Finanzminister Steven Mnuchin zuletzt hervor, dass die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Kompromisse eingehen müsse. Trump bekräftigte, keine weitere finanzielle Hilfe des Bundes für US-Bundesstaaten und Städte zu bewilligen, die von Demokraten geführt werden. Er glaube nicht, dass Pelosi vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Monat eine Einigung erzielen wolle. Einige Strategen in den USA rechnen inzwischen nicht vor dem ersten Quartal mit einem gewichtigen Konjunkturpaket.

In der neuen Woche öffnen die Technologie-Giganten Amazon, Apple, Facebook, Microsoft sowie die Google-Mutter Alphabet ihre Bücher.

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October 26, 2020

Dow Jones: Im Banne der Präsidentschaftswahl!

Doch das Allzeithoch bleibt in Sichtweite….

In der zurückliegenden Handelswoche ließ der Dow Jones vor allem wegen des Scheiterns eines US-Konjunkturpaketes kräftig Dampf ab und gab den Anspruch kurzfristig auf, schon im Oktober sein Allzeithoch bei 29.500 Punkten wieder erreichen und vielleicht sogar hinter sich lassen zu können.

Stattdessen fiel der Leitindex im Zeichen aufflammender Corona-Weltwirtschaftsängste und der Furcht vor Unruhen im Zuge der Präsidentschaftswahl auf seine Kreuzunterstützung bei 28.100 Punkten zurück und muß sich Charttechnisch nun entscheiden, ob er Anfang November bis Ende Dezember seine seit März 2009 intakte Jahrhundertrallye mit einem Tigersprung auf die 31.800er Kanalbegrenzung krönen will oder ob ein zweiter Anlauf dazu im Jahr 2021 notwendig sein wird.

Doch könnte die Entscheidung noch ein wenig hinausgezögert werden. Vor der Verabschiedung eines klaren Fahrplans dafür, wie es nach der US-Wahl im wichtigsten Staat der Erde politisch weitergeht, sollte ein großer Ausbruch nach oben nicht erfolgen. Allerdings wäre auch ein Absturz auf Unterstützungen um beispielsweise 26.600 oder 24.400 Punkte nur dann vorstellbar, wenn die Wahl keinen eindeutigen Gewinner ermitteln kann und eine wochenlange Hängepartie droht.

Dies wäre Gift für die Kursentwicklung. Auf Grund unvorstellbar großer Liquidität durch die Zinssenkungspolitik der Zentralbanken ist in 2021 auf jeden Fall mit einer weiteren Mega-Aufwärtswelle zu rechnen. Wo soll denn das ganze Geld hinfließen wenn nicht in den Aktienmarkt, Corona hin oder her. Sinnvolle Ausweichoptionen gibt es schon lange nicht mehr.

Für die nächsten Tage ist allerdings zu erwarten, daß die Anleger zunächst ihrer nervösen Abwarteposition nicht entkommen können.

Einerseits zeigen positive Quartalsberichte von Firmen, dass sich Teile der Wirtschaft zuletzt wieder erholt haben. Außerdem weisen Einkaufsmanagerindizes auf eine relativ positive Stimmung in der US- Industrie hin. Andererseits belasten die rapide zunehmenden Corona-Neuinfektionszahlen in Europa und den USA, das Gezerre um ein neues US-Konjunkturprogramm und die nahenden Präsidentschaftswahlen die Märkte.

Bezüglich des US-Konjunkturprogramms hoben US-Präsident Trump und US-Finanzminister Steven Mnuchin zuletzt hervor, dass die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Kompromisse eingehen müsse. Trump bekräftigte, keine weitere finanzielle Hilfe des Bundes für US-Bundesstaaten und Städte zu bewilligen, die von Demokraten geführt werden. Er glaube nicht, dass Pelosi vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Monat eine Einigung erzielen wolle. Einige Strategen in den USA rechnen inzwischen nicht vor dem ersten Quartal mit einem gewichtigen Konjunkturpaket.

In der neuen Woche öffnen die Technologie-Giganten Amazon, Apple, Facebook, Microsoft sowie die Google-Mutter Alphabet ihre Bücher.

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