Massiver Einbruch: Deutsche Wohnen im Zugzwang

oder Der Teufel „wohnt“ im Detail.

Eines der führenden börsennotierten Immobilienkonzerne in Europa, die Deutsche Wohnen,

hat in den ersten drei Quartalen des Jahres einen massiven Gewinneinbruch verzeichnen müssen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel das Nettoergebnis des Unternehmens, dessen Hauptsitz in Berlin ist, um ca. 50 Prozent. Allerdings ist das operative Ergebnis (oder die „Funds from Operations“), das in der Immobilienwirtschaft als betriebswirtschaftliche Kennzahl eine Angabe zur Rentabilität des Unternehmens macht, stabil geblieben. Anteilseigner können also zunächst einmal aufatmen, zumal die Deutsche Wohnen ihren Ausblick für das Jahr 2020 bestätigen konnte:

  • Der operative Gewinn veränderte sich kaum von 1,20 auf 1,21 Euro.
  • Der Nettovermögenswert stieg um ca. 1,9 Prozent auf 47,89 Euro pro Aktie.
  • Das Nettoergebnis sank für die ersten 3 Quartale von 635 auf 308 Millionen Euro

(Zur Erklärung: Dieses Ergebnis ist allerdings nur eine Folge der Anpassung der Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und des schwächeren Finanzergebnisses)

Das Wohnungsbauunternehmen hat angekündigt bis zum Ende des 4. Quartals 2020 den operativen Gewinn auf das Vorjahresniveau von rund 540 Millionen Euro bringen zu wollen. Zudem geht das Unternehmen von einer weiteren Aufwertung des Immobilienbestandes aus, da die größten deutschen Städte und der sehr dynamische Wohnimmobilienmarkt nach wie vor sehr attraktiv seien.  

Die Deutsche Wohnen rechnet mit Bewertungsgewinnen von ca. 6 Prozent des derzeitigen Immobilienwertes. Hier liegt auch der Fokus der Berliner: Man möchte in den dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren zukunftsorientierte und lebenswerte Wohnkonzepte umsetzen und einen Beitrag dazu leisten, den Immobilienbestand in Deutschland in den nächsten 30 Jahren nahezu klimaneutral zu gestalten.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

November 15, 2020

Massiver Einbruch: Deutsche Wohnen im Zugzwang

oder Der Teufel „wohnt“ im Detail.

Eines der führenden börsennotierten Immobilienkonzerne in Europa, die Deutsche Wohnen,

hat in den ersten drei Quartalen des Jahres einen massiven Gewinneinbruch verzeichnen müssen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel das Nettoergebnis des Unternehmens, dessen Hauptsitz in Berlin ist, um ca. 50 Prozent. Allerdings ist das operative Ergebnis (oder die „Funds from Operations“), das in der Immobilienwirtschaft als betriebswirtschaftliche Kennzahl eine Angabe zur Rentabilität des Unternehmens macht, stabil geblieben. Anteilseigner können also zunächst einmal aufatmen, zumal die Deutsche Wohnen ihren Ausblick für das Jahr 2020 bestätigen konnte:

  • Der operative Gewinn veränderte sich kaum von 1,20 auf 1,21 Euro.
  • Der Nettovermögenswert stieg um ca. 1,9 Prozent auf 47,89 Euro pro Aktie.
  • Das Nettoergebnis sank für die ersten 3 Quartale von 635 auf 308 Millionen Euro

(Zur Erklärung: Dieses Ergebnis ist allerdings nur eine Folge der Anpassung der Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und des schwächeren Finanzergebnisses)

Das Wohnungsbauunternehmen hat angekündigt bis zum Ende des 4. Quartals 2020 den operativen Gewinn auf das Vorjahresniveau von rund 540 Millionen Euro bringen zu wollen. Zudem geht das Unternehmen von einer weiteren Aufwertung des Immobilienbestandes aus, da die größten deutschen Städte und der sehr dynamische Wohnimmobilienmarkt nach wie vor sehr attraktiv seien.  

Die Deutsche Wohnen rechnet mit Bewertungsgewinnen von ca. 6 Prozent des derzeitigen Immobilienwertes. Hier liegt auch der Fokus der Berliner: Man möchte in den dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren zukunftsorientierte und lebenswerte Wohnkonzepte umsetzen und einen Beitrag dazu leisten, den Immobilienbestand in Deutschland in den nächsten 30 Jahren nahezu klimaneutral zu gestalten.

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November 15, 2020

Massiver Einbruch: Deutsche Wohnen im Zugzwang

oder Der Teufel „wohnt“ im Detail.

Eines der führenden börsennotierten Immobilienkonzerne in Europa, die Deutsche Wohnen,

hat in den ersten drei Quartalen des Jahres einen massiven Gewinneinbruch verzeichnen müssen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel das Nettoergebnis des Unternehmens, dessen Hauptsitz in Berlin ist, um ca. 50 Prozent. Allerdings ist das operative Ergebnis (oder die „Funds from Operations“), das in der Immobilienwirtschaft als betriebswirtschaftliche Kennzahl eine Angabe zur Rentabilität des Unternehmens macht, stabil geblieben. Anteilseigner können also zunächst einmal aufatmen, zumal die Deutsche Wohnen ihren Ausblick für das Jahr 2020 bestätigen konnte:

  • Der operative Gewinn veränderte sich kaum von 1,20 auf 1,21 Euro.
  • Der Nettovermögenswert stieg um ca. 1,9 Prozent auf 47,89 Euro pro Aktie.
  • Das Nettoergebnis sank für die ersten 3 Quartale von 635 auf 308 Millionen Euro

(Zur Erklärung: Dieses Ergebnis ist allerdings nur eine Folge der Anpassung der Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und des schwächeren Finanzergebnisses)

Das Wohnungsbauunternehmen hat angekündigt bis zum Ende des 4. Quartals 2020 den operativen Gewinn auf das Vorjahresniveau von rund 540 Millionen Euro bringen zu wollen. Zudem geht das Unternehmen von einer weiteren Aufwertung des Immobilienbestandes aus, da die größten deutschen Städte und der sehr dynamische Wohnimmobilienmarkt nach wie vor sehr attraktiv seien.  

Die Deutsche Wohnen rechnet mit Bewertungsgewinnen von ca. 6 Prozent des derzeitigen Immobilienwertes. Hier liegt auch der Fokus der Berliner: Man möchte in den dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren zukunftsorientierte und lebenswerte Wohnkonzepte umsetzen und einen Beitrag dazu leisten, den Immobilienbestand in Deutschland in den nächsten 30 Jahren nahezu klimaneutral zu gestalten.

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