Konjunkturpaket mit echten Überraschungen

Wird im Kleingedruckten etwa der Elektromobilität der Garaus gemacht?

In unserem gestern veröffentlichten Bericht zu den negativen Auswirkungen der einseitigen Förderung von E-Mobilität auf die Automobilbranche durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung im Rahmen der Corona-Krise sind wir hart mit den ideologischen Ansätzen der Merkel-Administration ins Gericht gegangen.
Wer lediglich 10% des automobilen Verkehrsaufkommens für unterstützungswürdig hält, die restlichen 90%  in der Krise aber links liegen läßt, erschüttert die deutsche Vorzeige- und Schlüsselindustrie schlechthin in ihren Grundfesten und kann nicht für sich in Anspruch nehmen, im Sinne der Verbraucher und der ökonomischen Vernunft zu agieren.

Nun findet man im Textentwurf zu den konjunkturellen Maßnahmen im Kleingedruckten aber hochspannende Passagen, die nahelegen, dass die Politik auf andere Weise, aber durchaus nicht unbeabsichtigt, der Elektromobilität wieder den Stecker ziehen möchte.
Und das auf eine Weise, die viel wirkungsmächtiger scheint, als dass sie von den  fehlgeleiteten Fördermechanismen der Kaufprämie kompensiert werden könnte.

Die Bundesregierung plant offensichtlich eine gigantische Wasserstoffoffensive-  und damit eine Subventionierung der wichtigsten Konkurrenztechnologie zum Elektroantrieb. Die Strategie des  „Nationalen Wasserstoffkonzepts” sieht vor,  Deutschland bei modernster Wasserstofftechnik zum Ausrüster der Welt zu machen. Entsprechend soll ein Programm zur Entwicklung von Wasserstoffproduktionsanlagen umgesetzt werden.

Um den Einsatz dieser Technologien auch in Deutschland im Industriemaßstab zu demonstrieren, sollen bis 2030 industrielle Produktionsanlagen von bis zu 5 GW Gesamtleistung einschließlich der dafür erforderlichen Offshore- und Onshore-Energiegewinnung entstehen. Für den Zeitraum bis 2035 werden nach Möglichkeit weitere 5 GW zugebaut. Bis 2040 werden die weiteren 5 GW spätestens entstehen.

Neben der Prüfung, ob die Wasserstoffproduktion über Ausschreibungen von Elektrolyseleistungen gefördert werden kann, soll der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Wasserstoff insbesondere bei industriellen Prozessen in der Entwicklung und Prozessumstellung gefördert werden. Dabei wird bei den Fördermaßnahmen darauf geachtet, dass alle Regionen Deutschlands von den neuen Wertschöpfungspotenzialen der Wasserstoffwirtschaft profitieren. Die Umstellung wird sowohl über Investitionszuschüsse in neue Anlagen als auch über ein neues Pilot- Programm zur Unterstützung des Betriebes von Elektrolyseanlagen auf Basis des Carbon Contracts for Difference-Ansatzes gefördert werden.

Die regulatorischen Grundlagen für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur werden zügig umgesetzt. Um den Einsatz grünen Wasserstoffs im Schwerlastverkehr zu fördern, wird das Wasserstoff-Tankstellennetz zügig ausgebaut.

In der Umsetzung der Wasserstoffstrategie wird Deutschland außenwirtschaftliche Partnerschaften mit solchen Ländern aufbauen, in denen aufgrund der geographischen Lage Wasserstoff effizient produziert werden kann. Dort sollen auf der Basis der oben beschriebenen Technologien „made in Germany“ große Produktionsanlagen aufgebaut werden, um in Partnerschaft ein wirtschaftliches Standbein in diesen Ländern durch den Wasserstoffexport aufzubauen, deren Wirtschaft von fossilen Energieträgern unabhängiger zu machen und Deutschlands Wasserstoffbedarf zu decken.

In diesem Zuge sollen auch geeignete Wasserstoffspeicherverfahren für den globalen, kosteneffizienten Transport von Wasserstoff entwickelt werden. Die Gründung einer europäischen Wasserstoffgesellschaft zur Förderung und Erschließung gemeinsamer internationaler Produktionskapazitäten und -infrastrukturen wird ausgelotet und bei ausreichend europäischer Unterstützung vorangetrieben.

Dies heißt im Klartext: Gegen alle medialen Bekundungen des grünökologischen Kartells in der Öffentlichkeit, dass Elektromobilität der Stein der Weisen überhaupt (im Sinne der Kanzlerin “konkurrenzlos”) und dass die Transformation der Automobilwirtschaft ausschließlich im Horizont des Elektroantriebs zu denken sei, entwickelt die Bundesregierung hinter den Kulissen heute schon Pläne für eine ganz neue Energiestrategie. Kluge Investoren und Wissenschaftler, die immer auf die Überlegenheit von Wasserstoff gegenüber Elektrotechnologie gesetzt haben, dürften sich bestätigt fühlen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

June 9, 2020

Konjunkturpaket mit echten Überraschungen

Wird im Kleingedruckten etwa der Elektromobilität der Garaus gemacht?

In unserem gestern veröffentlichten Bericht zu den negativen Auswirkungen der einseitigen Förderung von E-Mobilität auf die Automobilbranche durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung im Rahmen der Corona-Krise sind wir hart mit den ideologischen Ansätzen der Merkel-Administration ins Gericht gegangen.
Wer lediglich 10% des automobilen Verkehrsaufkommens für unterstützungswürdig hält, die restlichen 90%  in der Krise aber links liegen läßt, erschüttert die deutsche Vorzeige- und Schlüsselindustrie schlechthin in ihren Grundfesten und kann nicht für sich in Anspruch nehmen, im Sinne der Verbraucher und der ökonomischen Vernunft zu agieren.

Nun findet man im Textentwurf zu den konjunkturellen Maßnahmen im Kleingedruckten aber hochspannende Passagen, die nahelegen, dass die Politik auf andere Weise, aber durchaus nicht unbeabsichtigt, der Elektromobilität wieder den Stecker ziehen möchte.
Und das auf eine Weise, die viel wirkungsmächtiger scheint, als dass sie von den  fehlgeleiteten Fördermechanismen der Kaufprämie kompensiert werden könnte.

Die Bundesregierung plant offensichtlich eine gigantische Wasserstoffoffensive-  und damit eine Subventionierung der wichtigsten Konkurrenztechnologie zum Elektroantrieb. Die Strategie des  „Nationalen Wasserstoffkonzepts” sieht vor,  Deutschland bei modernster Wasserstofftechnik zum Ausrüster der Welt zu machen. Entsprechend soll ein Programm zur Entwicklung von Wasserstoffproduktionsanlagen umgesetzt werden.

Um den Einsatz dieser Technologien auch in Deutschland im Industriemaßstab zu demonstrieren, sollen bis 2030 industrielle Produktionsanlagen von bis zu 5 GW Gesamtleistung einschließlich der dafür erforderlichen Offshore- und Onshore-Energiegewinnung entstehen. Für den Zeitraum bis 2035 werden nach Möglichkeit weitere 5 GW zugebaut. Bis 2040 werden die weiteren 5 GW spätestens entstehen.

Neben der Prüfung, ob die Wasserstoffproduktion über Ausschreibungen von Elektrolyseleistungen gefördert werden kann, soll der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Wasserstoff insbesondere bei industriellen Prozessen in der Entwicklung und Prozessumstellung gefördert werden. Dabei wird bei den Fördermaßnahmen darauf geachtet, dass alle Regionen Deutschlands von den neuen Wertschöpfungspotenzialen der Wasserstoffwirtschaft profitieren. Die Umstellung wird sowohl über Investitionszuschüsse in neue Anlagen als auch über ein neues Pilot- Programm zur Unterstützung des Betriebes von Elektrolyseanlagen auf Basis des Carbon Contracts for Difference-Ansatzes gefördert werden.

Die regulatorischen Grundlagen für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur werden zügig umgesetzt. Um den Einsatz grünen Wasserstoffs im Schwerlastverkehr zu fördern, wird das Wasserstoff-Tankstellennetz zügig ausgebaut.

In der Umsetzung der Wasserstoffstrategie wird Deutschland außenwirtschaftliche Partnerschaften mit solchen Ländern aufbauen, in denen aufgrund der geographischen Lage Wasserstoff effizient produziert werden kann. Dort sollen auf der Basis der oben beschriebenen Technologien „made in Germany“ große Produktionsanlagen aufgebaut werden, um in Partnerschaft ein wirtschaftliches Standbein in diesen Ländern durch den Wasserstoffexport aufzubauen, deren Wirtschaft von fossilen Energieträgern unabhängiger zu machen und Deutschlands Wasserstoffbedarf zu decken.

In diesem Zuge sollen auch geeignete Wasserstoffspeicherverfahren für den globalen, kosteneffizienten Transport von Wasserstoff entwickelt werden. Die Gründung einer europäischen Wasserstoffgesellschaft zur Förderung und Erschließung gemeinsamer internationaler Produktionskapazitäten und -infrastrukturen wird ausgelotet und bei ausreichend europäischer Unterstützung vorangetrieben.

Dies heißt im Klartext: Gegen alle medialen Bekundungen des grünökologischen Kartells in der Öffentlichkeit, dass Elektromobilität der Stein der Weisen überhaupt (im Sinne der Kanzlerin “konkurrenzlos”) und dass die Transformation der Automobilwirtschaft ausschließlich im Horizont des Elektroantriebs zu denken sei, entwickelt die Bundesregierung hinter den Kulissen heute schon Pläne für eine ganz neue Energiestrategie. Kluge Investoren und Wissenschaftler, die immer auf die Überlegenheit von Wasserstoff gegenüber Elektrotechnologie gesetzt haben, dürften sich bestätigt fühlen.

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

June 9, 2020

Konjunkturpaket mit echten Überraschungen

Wird im Kleingedruckten etwa der Elektromobilität der Garaus gemacht?

In unserem gestern veröffentlichten Bericht zu den negativen Auswirkungen der einseitigen Förderung von E-Mobilität auf die Automobilbranche durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung im Rahmen der Corona-Krise sind wir hart mit den ideologischen Ansätzen der Merkel-Administration ins Gericht gegangen.
Wer lediglich 10% des automobilen Verkehrsaufkommens für unterstützungswürdig hält, die restlichen 90%  in der Krise aber links liegen läßt, erschüttert die deutsche Vorzeige- und Schlüsselindustrie schlechthin in ihren Grundfesten und kann nicht für sich in Anspruch nehmen, im Sinne der Verbraucher und der ökonomischen Vernunft zu agieren.

Nun findet man im Textentwurf zu den konjunkturellen Maßnahmen im Kleingedruckten aber hochspannende Passagen, die nahelegen, dass die Politik auf andere Weise, aber durchaus nicht unbeabsichtigt, der Elektromobilität wieder den Stecker ziehen möchte.
Und das auf eine Weise, die viel wirkungsmächtiger scheint, als dass sie von den  fehlgeleiteten Fördermechanismen der Kaufprämie kompensiert werden könnte.

Die Bundesregierung plant offensichtlich eine gigantische Wasserstoffoffensive-  und damit eine Subventionierung der wichtigsten Konkurrenztechnologie zum Elektroantrieb. Die Strategie des  „Nationalen Wasserstoffkonzepts” sieht vor,  Deutschland bei modernster Wasserstofftechnik zum Ausrüster der Welt zu machen. Entsprechend soll ein Programm zur Entwicklung von Wasserstoffproduktionsanlagen umgesetzt werden.

Um den Einsatz dieser Technologien auch in Deutschland im Industriemaßstab zu demonstrieren, sollen bis 2030 industrielle Produktionsanlagen von bis zu 5 GW Gesamtleistung einschließlich der dafür erforderlichen Offshore- und Onshore-Energiegewinnung entstehen. Für den Zeitraum bis 2035 werden nach Möglichkeit weitere 5 GW zugebaut. Bis 2040 werden die weiteren 5 GW spätestens entstehen.

Neben der Prüfung, ob die Wasserstoffproduktion über Ausschreibungen von Elektrolyseleistungen gefördert werden kann, soll der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Wasserstoff insbesondere bei industriellen Prozessen in der Entwicklung und Prozessumstellung gefördert werden. Dabei wird bei den Fördermaßnahmen darauf geachtet, dass alle Regionen Deutschlands von den neuen Wertschöpfungspotenzialen der Wasserstoffwirtschaft profitieren. Die Umstellung wird sowohl über Investitionszuschüsse in neue Anlagen als auch über ein neues Pilot- Programm zur Unterstützung des Betriebes von Elektrolyseanlagen auf Basis des Carbon Contracts for Difference-Ansatzes gefördert werden.

Die regulatorischen Grundlagen für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur werden zügig umgesetzt. Um den Einsatz grünen Wasserstoffs im Schwerlastverkehr zu fördern, wird das Wasserstoff-Tankstellennetz zügig ausgebaut.

In der Umsetzung der Wasserstoffstrategie wird Deutschland außenwirtschaftliche Partnerschaften mit solchen Ländern aufbauen, in denen aufgrund der geographischen Lage Wasserstoff effizient produziert werden kann. Dort sollen auf der Basis der oben beschriebenen Technologien „made in Germany“ große Produktionsanlagen aufgebaut werden, um in Partnerschaft ein wirtschaftliches Standbein in diesen Ländern durch den Wasserstoffexport aufzubauen, deren Wirtschaft von fossilen Energieträgern unabhängiger zu machen und Deutschlands Wasserstoffbedarf zu decken.

In diesem Zuge sollen auch geeignete Wasserstoffspeicherverfahren für den globalen, kosteneffizienten Transport von Wasserstoff entwickelt werden. Die Gründung einer europäischen Wasserstoffgesellschaft zur Förderung und Erschließung gemeinsamer internationaler Produktionskapazitäten und -infrastrukturen wird ausgelotet und bei ausreichend europäischer Unterstützung vorangetrieben.

Dies heißt im Klartext: Gegen alle medialen Bekundungen des grünökologischen Kartells in der Öffentlichkeit, dass Elektromobilität der Stein der Weisen überhaupt (im Sinne der Kanzlerin “konkurrenzlos”) und dass die Transformation der Automobilwirtschaft ausschließlich im Horizont des Elektroantriebs zu denken sei, entwickelt die Bundesregierung hinter den Kulissen heute schon Pläne für eine ganz neue Energiestrategie. Kluge Investoren und Wissenschaftler, die immer auf die Überlegenheit von Wasserstoff gegenüber Elektrotechnologie gesetzt haben, dürften sich bestätigt fühlen.

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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