Nun ist der Brexit tatsächlich vollzogen worden!

Welche Auswirkungen hat dies auf die Börsen?

Ein nervenzerreißender Politpoker allererster Güte hat doch noch einen versöhnlichen Ausgang gefunden. Seit 2016 stritten sich Großbritannien und die EU um den sogenannten Brexit und seine detaillierte Umsetzung. Keiner glaubte mehr daran, doch den Verhandlungsführern ist Ende 2020 auf der Zielgeraden die Einigung gelungen, ein hard brexit konnte vermieden werden. Zwar ist in den letzten Jahren viel Porzellan zerschlagen worden, aber die Austrittsvereinbarung gibt beiden Parteien die Chance, jeweils für sich einen unbelasteten Weg in die Zukunft einschlagen zu können.

Für die Börsen ist dies konsequenterweise positiv.  

Ein Brexit mit einem tiefen und umfassenden Freihandelsabkommen hat deutlich geringere Auswirkungen auf die Wirtschaft als das bis zuletzt befürchtete No-Deal-Szenario. Das geht aus einem Text im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, den das Münchner Ifo-Institut und das Institut für Weltwirtschaft Kiel noch im Vorfeld des kürzlichen Abschlusses der Verhandlungen entwickelt haben. Die Auswirkungen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt hätten sich demnach auch schon realisiert, da der Handel mit Großbritannien in Erwartung des Brexit seit geraumer Zeit rückläufig sei.

Die Studienautoren berechneten aber, dass das reale Bruttoinlandsprodukt durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union langfristig um 0,14 Prozent sinke, was rund 4,9 Milliarden Euro entspricht. Ohne ein Abkommen hätte der Rückgang bei 0,53 Prozent gelegen. Für die EU berechneten die Institute einen BIP-Verlust um 0,16 Prozent, der sogar bei 0,62 Prozent hätte liegen können. Besonders nachteilig seien die Effekte für das Vereinigte Königreich selbst: Dort soll die Wirtschaft um 0,95 Prozent schrumpfen. Im No-Deal-Szenario wären es langfristig sogar minus 3,37 Prozent gewesen.

Dass es im Handel zwischen Großbritannien und der EU nun keine Zölle und Mengenbeschränkungen geben wird, ist klar besser als wenn ohne Deal nach den allgemeinen Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) gehandelt worden wäre. Aber wie gut die Lösung wirklich ist, hängt von den Details ab, deren Analyse erst beginnt.

Der Wirtschaft tut es gut, wenn endlich wieder Vernunft das Miteinander bestimmt. Am Kurs des britischen Pfund und des Euro zum US-Dollar lässt sich die Bedeutung dieser Einigung für Europa ablesen.

Das Tauziehen um Austrittsabkommen und Handelsvertrag hat nun endlich einen Abschluss gefunden, es gibt keine Ungewissheiten mehr. Durch die Finalisierung des Abkommens können nun mehr Planbarkeit und Sicherheit für die künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich angenommen werden.

Die Börsen haben die Vereinbarung mit einer veritablen Jahresendrallye bzw. Neujahrssteigerung begrüßt und gewürdigt. Im Verbund mit dem Regierungswechsel in den USA und der liquiditätsgetriebenen Kaufimpulse kann das Investmentumfeld also als ausgezeichnet beschrieben werden dürfen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

January 6, 2021

Nun ist der Brexit tatsächlich vollzogen worden!

Welche Auswirkungen hat dies auf die Börsen?

Ein nervenzerreißender Politpoker allererster Güte hat doch noch einen versöhnlichen Ausgang gefunden. Seit 2016 stritten sich Großbritannien und die EU um den sogenannten Brexit und seine detaillierte Umsetzung. Keiner glaubte mehr daran, doch den Verhandlungsführern ist Ende 2020 auf der Zielgeraden die Einigung gelungen, ein hard brexit konnte vermieden werden. Zwar ist in den letzten Jahren viel Porzellan zerschlagen worden, aber die Austrittsvereinbarung gibt beiden Parteien die Chance, jeweils für sich einen unbelasteten Weg in die Zukunft einschlagen zu können.

Für die Börsen ist dies konsequenterweise positiv.  

Ein Brexit mit einem tiefen und umfassenden Freihandelsabkommen hat deutlich geringere Auswirkungen auf die Wirtschaft als das bis zuletzt befürchtete No-Deal-Szenario. Das geht aus einem Text im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, den das Münchner Ifo-Institut und das Institut für Weltwirtschaft Kiel noch im Vorfeld des kürzlichen Abschlusses der Verhandlungen entwickelt haben. Die Auswirkungen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt hätten sich demnach auch schon realisiert, da der Handel mit Großbritannien in Erwartung des Brexit seit geraumer Zeit rückläufig sei.

Die Studienautoren berechneten aber, dass das reale Bruttoinlandsprodukt durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union langfristig um 0,14 Prozent sinke, was rund 4,9 Milliarden Euro entspricht. Ohne ein Abkommen hätte der Rückgang bei 0,53 Prozent gelegen. Für die EU berechneten die Institute einen BIP-Verlust um 0,16 Prozent, der sogar bei 0,62 Prozent hätte liegen können. Besonders nachteilig seien die Effekte für das Vereinigte Königreich selbst: Dort soll die Wirtschaft um 0,95 Prozent schrumpfen. Im No-Deal-Szenario wären es langfristig sogar minus 3,37 Prozent gewesen.

Dass es im Handel zwischen Großbritannien und der EU nun keine Zölle und Mengenbeschränkungen geben wird, ist klar besser als wenn ohne Deal nach den allgemeinen Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) gehandelt worden wäre. Aber wie gut die Lösung wirklich ist, hängt von den Details ab, deren Analyse erst beginnt.

Der Wirtschaft tut es gut, wenn endlich wieder Vernunft das Miteinander bestimmt. Am Kurs des britischen Pfund und des Euro zum US-Dollar lässt sich die Bedeutung dieser Einigung für Europa ablesen.

Das Tauziehen um Austrittsabkommen und Handelsvertrag hat nun endlich einen Abschluss gefunden, es gibt keine Ungewissheiten mehr. Durch die Finalisierung des Abkommens können nun mehr Planbarkeit und Sicherheit für die künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich angenommen werden.

Die Börsen haben die Vereinbarung mit einer veritablen Jahresendrallye bzw. Neujahrssteigerung begrüßt und gewürdigt. Im Verbund mit dem Regierungswechsel in den USA und der liquiditätsgetriebenen Kaufimpulse kann das Investmentumfeld also als ausgezeichnet beschrieben werden dürfen.

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January 6, 2021

Nun ist der Brexit tatsächlich vollzogen worden!

Welche Auswirkungen hat dies auf die Börsen?

Ein nervenzerreißender Politpoker allererster Güte hat doch noch einen versöhnlichen Ausgang gefunden. Seit 2016 stritten sich Großbritannien und die EU um den sogenannten Brexit und seine detaillierte Umsetzung. Keiner glaubte mehr daran, doch den Verhandlungsführern ist Ende 2020 auf der Zielgeraden die Einigung gelungen, ein hard brexit konnte vermieden werden. Zwar ist in den letzten Jahren viel Porzellan zerschlagen worden, aber die Austrittsvereinbarung gibt beiden Parteien die Chance, jeweils für sich einen unbelasteten Weg in die Zukunft einschlagen zu können.

Für die Börsen ist dies konsequenterweise positiv.  

Ein Brexit mit einem tiefen und umfassenden Freihandelsabkommen hat deutlich geringere Auswirkungen auf die Wirtschaft als das bis zuletzt befürchtete No-Deal-Szenario. Das geht aus einem Text im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, den das Münchner Ifo-Institut und das Institut für Weltwirtschaft Kiel noch im Vorfeld des kürzlichen Abschlusses der Verhandlungen entwickelt haben. Die Auswirkungen auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt hätten sich demnach auch schon realisiert, da der Handel mit Großbritannien in Erwartung des Brexit seit geraumer Zeit rückläufig sei.

Die Studienautoren berechneten aber, dass das reale Bruttoinlandsprodukt durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union langfristig um 0,14 Prozent sinke, was rund 4,9 Milliarden Euro entspricht. Ohne ein Abkommen hätte der Rückgang bei 0,53 Prozent gelegen. Für die EU berechneten die Institute einen BIP-Verlust um 0,16 Prozent, der sogar bei 0,62 Prozent hätte liegen können. Besonders nachteilig seien die Effekte für das Vereinigte Königreich selbst: Dort soll die Wirtschaft um 0,95 Prozent schrumpfen. Im No-Deal-Szenario wären es langfristig sogar minus 3,37 Prozent gewesen.

Dass es im Handel zwischen Großbritannien und der EU nun keine Zölle und Mengenbeschränkungen geben wird, ist klar besser als wenn ohne Deal nach den allgemeinen Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) gehandelt worden wäre. Aber wie gut die Lösung wirklich ist, hängt von den Details ab, deren Analyse erst beginnt.

Der Wirtschaft tut es gut, wenn endlich wieder Vernunft das Miteinander bestimmt. Am Kurs des britischen Pfund und des Euro zum US-Dollar lässt sich die Bedeutung dieser Einigung für Europa ablesen.

Das Tauziehen um Austrittsabkommen und Handelsvertrag hat nun endlich einen Abschluss gefunden, es gibt keine Ungewissheiten mehr. Durch die Finalisierung des Abkommens können nun mehr Planbarkeit und Sicherheit für die künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich angenommen werden.

Die Börsen haben die Vereinbarung mit einer veritablen Jahresendrallye bzw. Neujahrssteigerung begrüßt und gewürdigt. Im Verbund mit dem Regierungswechsel in den USA und der liquiditätsgetriebenen Kaufimpulse kann das Investmentumfeld also als ausgezeichnet beschrieben werden dürfen.

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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