Ölpreis vor großen Turbulenzen?

Aufwärtstrend gerät ins Stocken und der weitere Ausblick wirft erhebliche Fragen auf: Einige Argumente sprechen dennoch für massive Kurssteigerungen!

Der Ölpreis (Sorte Brent) hat sich seit dem 29. April 2020, als er im Zuge der OPEC- Förderbeschlüsse auf ein historisches Tief von 22 US Dollar fiel, mehr als verdreifacht.  

Zuletzt gönnte sich die Notierung jedoch eine leichte Verschnaufpause. Derzeit notieren Brent und WTI zwischen 60 und 64 US-Dollar je Fass. Für größere Ölkonzerne ist das aber durchaus ein Preisniveau, das solide Kalkulationen, ansprechende Gewinne und stabile Absatzmärkte ermöglicht.

Die Havarie im Suez-Kanal und die dadurch verursachte Blockade führte beim Ölpreis in der vergangenen Woche zu einer starken Achterbahnfahrt. Bei Tagesschwankungen von über vier Dollar taumelte der CBOE-Ölvolatilitätsindex, der sich aus Optionen auf Rohöl-ETFs errechnet, innerhalb einer Woche zwischen 40 und fast 65 Prozent. Die Volatilität nahm nach der Meldung, daß das im Suez-Kanal havarierte Containerschiff befreit worden ist, wieder deutlich ab.

Mehrere Top-Analysten erwarten nach einer kurzen Seitwärtsbewegung Anstiege bis auf 100 US-Dollar je Fass auf Jahressicht. Dies scheint uns allerdings recht ambitioniert.

Zweifellos könnte ein technischer Ausbruch über den Widerstand bei 65 US-Dollar erhebliches Rallye-Momentum generieren, so daß ein Test der 100 Dollar-Marke nicht völlig utopisch im besagten Zeitintervall wirkt.  

Weil die OPEC sich auf Förderkürzungen verständigt hat und die Nachfrage nach Öl sich im Rahmen einer konjunkturellen Erholung nach dem Ende der weltweiten Corona-Krise erhöhen sollte, könnte auch fundamentaler Rückenwind entstehen.

Das Wachstum in China dürfte auch ein Treiber bleiben.

Da es innerhalb der OPEC anschwellenden Widerstand gegen die aktuellen Förderkürzungen gibt, bleibt eine latente Unsicherheit über die künftige Entwicklung.

Das vorübergehend warme Frühlingswetter und das bevorstehende Ende der Heizperiode dürften dem Markt kaum auf die Sprünge helfen. Die zuletzt gefallenen Heizölpreise, die aktuell unter dem Mitte März erreichten Höchststand liegen, konnten nach dem kurzen Aufbäumen der Nachfrage in der Vorwoche nicht zu einer nachhaltigen Marktbelebung beitragen.

Das erste Quartal 2021 wird trotz, langfristig gesehen moderater Preise, als außerordentlich absatzschwach in die Statistik eingehen. Nach dem Rekordjahr 2020 mit seinen über weite Strecken extrem günstigen Preisen, waren viele Tanks noch mehr als ausreichend gefüllt.

Disclaimer

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March 31, 2021

Ölpreis vor großen Turbulenzen?

Aufwärtstrend gerät ins Stocken und der weitere Ausblick wirft erhebliche Fragen auf: Einige Argumente sprechen dennoch für massive Kurssteigerungen!

Der Ölpreis (Sorte Brent) hat sich seit dem 29. April 2020, als er im Zuge der OPEC- Förderbeschlüsse auf ein historisches Tief von 22 US Dollar fiel, mehr als verdreifacht.  

Zuletzt gönnte sich die Notierung jedoch eine leichte Verschnaufpause. Derzeit notieren Brent und WTI zwischen 60 und 64 US-Dollar je Fass. Für größere Ölkonzerne ist das aber durchaus ein Preisniveau, das solide Kalkulationen, ansprechende Gewinne und stabile Absatzmärkte ermöglicht.

Die Havarie im Suez-Kanal und die dadurch verursachte Blockade führte beim Ölpreis in der vergangenen Woche zu einer starken Achterbahnfahrt. Bei Tagesschwankungen von über vier Dollar taumelte der CBOE-Ölvolatilitätsindex, der sich aus Optionen auf Rohöl-ETFs errechnet, innerhalb einer Woche zwischen 40 und fast 65 Prozent. Die Volatilität nahm nach der Meldung, daß das im Suez-Kanal havarierte Containerschiff befreit worden ist, wieder deutlich ab.

Mehrere Top-Analysten erwarten nach einer kurzen Seitwärtsbewegung Anstiege bis auf 100 US-Dollar je Fass auf Jahressicht. Dies scheint uns allerdings recht ambitioniert.

Zweifellos könnte ein technischer Ausbruch über den Widerstand bei 65 US-Dollar erhebliches Rallye-Momentum generieren, so daß ein Test der 100 Dollar-Marke nicht völlig utopisch im besagten Zeitintervall wirkt.  

Weil die OPEC sich auf Förderkürzungen verständigt hat und die Nachfrage nach Öl sich im Rahmen einer konjunkturellen Erholung nach dem Ende der weltweiten Corona-Krise erhöhen sollte, könnte auch fundamentaler Rückenwind entstehen.

Das Wachstum in China dürfte auch ein Treiber bleiben.

Da es innerhalb der OPEC anschwellenden Widerstand gegen die aktuellen Förderkürzungen gibt, bleibt eine latente Unsicherheit über die künftige Entwicklung.

Das vorübergehend warme Frühlingswetter und das bevorstehende Ende der Heizperiode dürften dem Markt kaum auf die Sprünge helfen. Die zuletzt gefallenen Heizölpreise, die aktuell unter dem Mitte März erreichten Höchststand liegen, konnten nach dem kurzen Aufbäumen der Nachfrage in der Vorwoche nicht zu einer nachhaltigen Marktbelebung beitragen.

Das erste Quartal 2021 wird trotz, langfristig gesehen moderater Preise, als außerordentlich absatzschwach in die Statistik eingehen. Nach dem Rekordjahr 2020 mit seinen über weite Strecken extrem günstigen Preisen, waren viele Tanks noch mehr als ausreichend gefüllt.

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March 31, 2021

Ölpreis vor großen Turbulenzen?

Aufwärtstrend gerät ins Stocken und der weitere Ausblick wirft erhebliche Fragen auf: Einige Argumente sprechen dennoch für massive Kurssteigerungen!

Der Ölpreis (Sorte Brent) hat sich seit dem 29. April 2020, als er im Zuge der OPEC- Förderbeschlüsse auf ein historisches Tief von 22 US Dollar fiel, mehr als verdreifacht.  

Zuletzt gönnte sich die Notierung jedoch eine leichte Verschnaufpause. Derzeit notieren Brent und WTI zwischen 60 und 64 US-Dollar je Fass. Für größere Ölkonzerne ist das aber durchaus ein Preisniveau, das solide Kalkulationen, ansprechende Gewinne und stabile Absatzmärkte ermöglicht.

Die Havarie im Suez-Kanal und die dadurch verursachte Blockade führte beim Ölpreis in der vergangenen Woche zu einer starken Achterbahnfahrt. Bei Tagesschwankungen von über vier Dollar taumelte der CBOE-Ölvolatilitätsindex, der sich aus Optionen auf Rohöl-ETFs errechnet, innerhalb einer Woche zwischen 40 und fast 65 Prozent. Die Volatilität nahm nach der Meldung, daß das im Suez-Kanal havarierte Containerschiff befreit worden ist, wieder deutlich ab.

Mehrere Top-Analysten erwarten nach einer kurzen Seitwärtsbewegung Anstiege bis auf 100 US-Dollar je Fass auf Jahressicht. Dies scheint uns allerdings recht ambitioniert.

Zweifellos könnte ein technischer Ausbruch über den Widerstand bei 65 US-Dollar erhebliches Rallye-Momentum generieren, so daß ein Test der 100 Dollar-Marke nicht völlig utopisch im besagten Zeitintervall wirkt.  

Weil die OPEC sich auf Förderkürzungen verständigt hat und die Nachfrage nach Öl sich im Rahmen einer konjunkturellen Erholung nach dem Ende der weltweiten Corona-Krise erhöhen sollte, könnte auch fundamentaler Rückenwind entstehen.

Das Wachstum in China dürfte auch ein Treiber bleiben.

Da es innerhalb der OPEC anschwellenden Widerstand gegen die aktuellen Förderkürzungen gibt, bleibt eine latente Unsicherheit über die künftige Entwicklung.

Das vorübergehend warme Frühlingswetter und das bevorstehende Ende der Heizperiode dürften dem Markt kaum auf die Sprünge helfen. Die zuletzt gefallenen Heizölpreise, die aktuell unter dem Mitte März erreichten Höchststand liegen, konnten nach dem kurzen Aufbäumen der Nachfrage in der Vorwoche nicht zu einer nachhaltigen Marktbelebung beitragen.

Das erste Quartal 2021 wird trotz, langfristig gesehen moderater Preise, als außerordentlich absatzschwach in die Statistik eingehen. Nach dem Rekordjahr 2020 mit seinen über weite Strecken extrem günstigen Preisen, waren viele Tanks noch mehr als ausreichend gefüllt.

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