Online Gaming Branche im Höhenrausch: Hier spielt die Stay At Home- Musik

Wo ganze Sektoren förmlich vor dem Aus stehen, selbst jene, von denen man dies niemals für möglich gehalten hätte, gibt es wie immer auch überraschende Krisengewinner.

Die Wirtschaft leidet immens unter der durch die Coronaepidemie ausgelösten Shutdown-Krise. Noch immer ist nicht seriös vorherzusagen, welches Ausmaß dieses Ereignis weltökonomisch annehmen und welche katastrophalen Auswirkungen diese Verwerfungen auf einzelne Branchen haben wird. Klar scheint nur: Es geht um Leben und Tod, um Insolvenz oder Wachstum.

Wo ganze Sektoren förmlich vor dem Aus stehen, selbst jene, von denen man dies niemals für möglich gehalten hätte, gibt es wie immer auch überraschende Krisengewinnler.
Hierzu zählt neben der Pharmabranche, dem Versandhandel und dem Rohstoffsektor insbesondere das E-Gaming / Homeentertainment Business.

Dies liegt nahe: Wo Stay at Home zur allgemeinen Lebensmaxime avanciert, müssen Anbieter aus Bereichen, die den Konsumenten ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit stellt, der vorzugsweise am Laptop/Desktop/Handy/TV/Spielkonsole seine Aktivitäten zumeist im häuslichen Umfeld ausübt, erheblich profitieren.

Denn es verwundert keineswegs: Neuesten Erhebungen gemäß verbringen 53 Prozent der Gamer seit Ausbruch der Pandemie mehr Zeit mit Computer- und Videospielen. Bei der Gesamtbevölkerung sind es immerhin 36 Prozent. Und deshalb zählen Gaming-Aktien/Unternehmen zu den wenigen Profiteuren der aktuellen Lage.

Während der DAX seit Anfang März massiv Prozent verlor, legten die Kurse von Activision Blizzard, Electronic Arts, Ubisoft, Nintendo und TakeTwo Interactive zu. Am deutlichsten schlug der Marktriese Nintendo mit 22 Kursplus den Gesamtmarkt.

Selbst die Weltgesundheitsorganisation forderte die Menschen in einer Kampagne dazu auf, zu Hause zu bleiben.Unterschiedliche Daten aus mehreren Studien, die in den zurückliegenden Tagen veröffentlicht wurden, belegen den Trend trefflich:

Am 15. März waren zum ersten Mal über 20 Millionen Spieler zur gleichen Zeit bei Steam aktiv. Die Plattform dient unter anderem zum Vertrieb von vielen Titeln, zum Beispiel gibt es dort Spiele wie Counter Strike: Global Offensive oder Dota 2. Darüber hinaus gibt es bei Steam auch ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer aus aller Welt ihre Beiträge schreiben können.

Dies führt dazu, dass Akteure von welchem Ort auch immer miteinander vernetzt bleiben können, ganz gleich, wie stark die sonstige Einschränkung der Mobilität auch sein mag.

In Italien stieg mit Beginn der drastischen Ausgangssperren die Nutzung des Internets um 70% an.  

Mittlerweile gibt es im E-Gamingsektor Entwicklungen für jeden Geschmack. Diese reichen von klassischen Shootern bis zu simulierten Bauernhöfen. Esports-Ligen sind ebenfalls sehr beliebt, längst haben viele Proficlubs auch eigene Spieler, die die jeweiligen Vereine in diesem Bereich repräsentieren. Allgemein lag die Wachstumsrate der Gamingbranche im Jahr 2019 bei rund fünf Prozent mehr Spielern im Vergleich zum Vorjahr.

Doch jetzt sollte sich im Ausnahmejahr 2020 diese Tendenz erheblich verstärken.

Aktuell sorgt der Internetgigant schlechthin, Facebook, mit einer Meldung für Schlagzeilen, die unsere oben getroffenen Aussagen untermauern:

Facebook will mit einer eigenen Gaming-Plattform den für Spiele-Streaming beliebten Diensten Twitch und Youtube Konkurrenz machen. Die am Montag zunächst für das Google -Betriebssystem Android veröffentlichte App ist auch ausdrücklich dazu da, den eigenen Spielverlauf live an andere zu übertragen. Der Start sei eigentlich für Juni geplant gewesen, sei aber angesichts der Coronavirus-Krise vorgezogen worden.

Das Livestreamen von Games hat sich in den vergangenen Jahren zu einer eigenen Industrie mit hohen Einnahmen für die Top-Spieler entwickelt. In der Corona-Krise sind die Spiele-Streams noch einmal populärer geworden. Die Amazon-Tochter Twitch und Googles Videoplattform YouTube sind die wichtigsten Plattformen dafür. Facebook will aber auch in dem Markt mitspielen. Eine App für das iOS-Betriebssystem von Apples iPhones und iPads soll folgen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

April 21, 2020

Online Gaming Branche im Höhenrausch: Hier spielt die Stay At Home- Musik

Wo ganze Sektoren förmlich vor dem Aus stehen, selbst jene, von denen man dies niemals für möglich gehalten hätte, gibt es wie immer auch überraschende Krisengewinner.

Die Wirtschaft leidet immens unter der durch die Coronaepidemie ausgelösten Shutdown-Krise. Noch immer ist nicht seriös vorherzusagen, welches Ausmaß dieses Ereignis weltökonomisch annehmen und welche katastrophalen Auswirkungen diese Verwerfungen auf einzelne Branchen haben wird. Klar scheint nur: Es geht um Leben und Tod, um Insolvenz oder Wachstum.

Wo ganze Sektoren förmlich vor dem Aus stehen, selbst jene, von denen man dies niemals für möglich gehalten hätte, gibt es wie immer auch überraschende Krisengewinnler.
Hierzu zählt neben der Pharmabranche, dem Versandhandel und dem Rohstoffsektor insbesondere das E-Gaming / Homeentertainment Business.

Dies liegt nahe: Wo Stay at Home zur allgemeinen Lebensmaxime avanciert, müssen Anbieter aus Bereichen, die den Konsumenten ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit stellt, der vorzugsweise am Laptop/Desktop/Handy/TV/Spielkonsole seine Aktivitäten zumeist im häuslichen Umfeld ausübt, erheblich profitieren.

Denn es verwundert keineswegs: Neuesten Erhebungen gemäß verbringen 53 Prozent der Gamer seit Ausbruch der Pandemie mehr Zeit mit Computer- und Videospielen. Bei der Gesamtbevölkerung sind es immerhin 36 Prozent. Und deshalb zählen Gaming-Aktien/Unternehmen zu den wenigen Profiteuren der aktuellen Lage.

Während der DAX seit Anfang März massiv Prozent verlor, legten die Kurse von Activision Blizzard, Electronic Arts, Ubisoft, Nintendo und TakeTwo Interactive zu. Am deutlichsten schlug der Marktriese Nintendo mit 22 Kursplus den Gesamtmarkt.

Selbst die Weltgesundheitsorganisation forderte die Menschen in einer Kampagne dazu auf, zu Hause zu bleiben.Unterschiedliche Daten aus mehreren Studien, die in den zurückliegenden Tagen veröffentlicht wurden, belegen den Trend trefflich:

Am 15. März waren zum ersten Mal über 20 Millionen Spieler zur gleichen Zeit bei Steam aktiv. Die Plattform dient unter anderem zum Vertrieb von vielen Titeln, zum Beispiel gibt es dort Spiele wie Counter Strike: Global Offensive oder Dota 2. Darüber hinaus gibt es bei Steam auch ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer aus aller Welt ihre Beiträge schreiben können.

Dies führt dazu, dass Akteure von welchem Ort auch immer miteinander vernetzt bleiben können, ganz gleich, wie stark die sonstige Einschränkung der Mobilität auch sein mag.

In Italien stieg mit Beginn der drastischen Ausgangssperren die Nutzung des Internets um 70% an.  

Mittlerweile gibt es im E-Gamingsektor Entwicklungen für jeden Geschmack. Diese reichen von klassischen Shootern bis zu simulierten Bauernhöfen. Esports-Ligen sind ebenfalls sehr beliebt, längst haben viele Proficlubs auch eigene Spieler, die die jeweiligen Vereine in diesem Bereich repräsentieren. Allgemein lag die Wachstumsrate der Gamingbranche im Jahr 2019 bei rund fünf Prozent mehr Spielern im Vergleich zum Vorjahr.

Doch jetzt sollte sich im Ausnahmejahr 2020 diese Tendenz erheblich verstärken.

Aktuell sorgt der Internetgigant schlechthin, Facebook, mit einer Meldung für Schlagzeilen, die unsere oben getroffenen Aussagen untermauern:

Facebook will mit einer eigenen Gaming-Plattform den für Spiele-Streaming beliebten Diensten Twitch und Youtube Konkurrenz machen. Die am Montag zunächst für das Google -Betriebssystem Android veröffentlichte App ist auch ausdrücklich dazu da, den eigenen Spielverlauf live an andere zu übertragen. Der Start sei eigentlich für Juni geplant gewesen, sei aber angesichts der Coronavirus-Krise vorgezogen worden.

Das Livestreamen von Games hat sich in den vergangenen Jahren zu einer eigenen Industrie mit hohen Einnahmen für die Top-Spieler entwickelt. In der Corona-Krise sind die Spiele-Streams noch einmal populärer geworden. Die Amazon-Tochter Twitch und Googles Videoplattform YouTube sind die wichtigsten Plattformen dafür. Facebook will aber auch in dem Markt mitspielen. Eine App für das iOS-Betriebssystem von Apples iPhones und iPads soll folgen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

April 21, 2020

Online Gaming Branche im Höhenrausch: Hier spielt die Stay At Home- Musik

Wo ganze Sektoren förmlich vor dem Aus stehen, selbst jene, von denen man dies niemals für möglich gehalten hätte, gibt es wie immer auch überraschende Krisengewinner.

Die Wirtschaft leidet immens unter der durch die Coronaepidemie ausgelösten Shutdown-Krise. Noch immer ist nicht seriös vorherzusagen, welches Ausmaß dieses Ereignis weltökonomisch annehmen und welche katastrophalen Auswirkungen diese Verwerfungen auf einzelne Branchen haben wird. Klar scheint nur: Es geht um Leben und Tod, um Insolvenz oder Wachstum.

Wo ganze Sektoren förmlich vor dem Aus stehen, selbst jene, von denen man dies niemals für möglich gehalten hätte, gibt es wie immer auch überraschende Krisengewinnler.
Hierzu zählt neben der Pharmabranche, dem Versandhandel und dem Rohstoffsektor insbesondere das E-Gaming / Homeentertainment Business.

Dies liegt nahe: Wo Stay at Home zur allgemeinen Lebensmaxime avanciert, müssen Anbieter aus Bereichen, die den Konsumenten ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit stellt, der vorzugsweise am Laptop/Desktop/Handy/TV/Spielkonsole seine Aktivitäten zumeist im häuslichen Umfeld ausübt, erheblich profitieren.

Denn es verwundert keineswegs: Neuesten Erhebungen gemäß verbringen 53 Prozent der Gamer seit Ausbruch der Pandemie mehr Zeit mit Computer- und Videospielen. Bei der Gesamtbevölkerung sind es immerhin 36 Prozent. Und deshalb zählen Gaming-Aktien/Unternehmen zu den wenigen Profiteuren der aktuellen Lage.

Während der DAX seit Anfang März massiv Prozent verlor, legten die Kurse von Activision Blizzard, Electronic Arts, Ubisoft, Nintendo und TakeTwo Interactive zu. Am deutlichsten schlug der Marktriese Nintendo mit 22 Kursplus den Gesamtmarkt.

Selbst die Weltgesundheitsorganisation forderte die Menschen in einer Kampagne dazu auf, zu Hause zu bleiben.Unterschiedliche Daten aus mehreren Studien, die in den zurückliegenden Tagen veröffentlicht wurden, belegen den Trend trefflich:

Am 15. März waren zum ersten Mal über 20 Millionen Spieler zur gleichen Zeit bei Steam aktiv. Die Plattform dient unter anderem zum Vertrieb von vielen Titeln, zum Beispiel gibt es dort Spiele wie Counter Strike: Global Offensive oder Dota 2. Darüber hinaus gibt es bei Steam auch ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer aus aller Welt ihre Beiträge schreiben können.

Dies führt dazu, dass Akteure von welchem Ort auch immer miteinander vernetzt bleiben können, ganz gleich, wie stark die sonstige Einschränkung der Mobilität auch sein mag.

In Italien stieg mit Beginn der drastischen Ausgangssperren die Nutzung des Internets um 70% an.  

Mittlerweile gibt es im E-Gamingsektor Entwicklungen für jeden Geschmack. Diese reichen von klassischen Shootern bis zu simulierten Bauernhöfen. Esports-Ligen sind ebenfalls sehr beliebt, längst haben viele Proficlubs auch eigene Spieler, die die jeweiligen Vereine in diesem Bereich repräsentieren. Allgemein lag die Wachstumsrate der Gamingbranche im Jahr 2019 bei rund fünf Prozent mehr Spielern im Vergleich zum Vorjahr.

Doch jetzt sollte sich im Ausnahmejahr 2020 diese Tendenz erheblich verstärken.

Aktuell sorgt der Internetgigant schlechthin, Facebook, mit einer Meldung für Schlagzeilen, die unsere oben getroffenen Aussagen untermauern:

Facebook will mit einer eigenen Gaming-Plattform den für Spiele-Streaming beliebten Diensten Twitch und Youtube Konkurrenz machen. Die am Montag zunächst für das Google -Betriebssystem Android veröffentlichte App ist auch ausdrücklich dazu da, den eigenen Spielverlauf live an andere zu übertragen. Der Start sei eigentlich für Juni geplant gewesen, sei aber angesichts der Coronavirus-Krise vorgezogen worden.

Das Livestreamen von Games hat sich in den vergangenen Jahren zu einer eigenen Industrie mit hohen Einnahmen für die Top-Spieler entwickelt. In der Corona-Krise sind die Spiele-Streams noch einmal populärer geworden. Die Amazon-Tochter Twitch und Googles Videoplattform YouTube sind die wichtigsten Plattformen dafür. Facebook will aber auch in dem Markt mitspielen. Eine App für das iOS-Betriebssystem von Apples iPhones und iPads soll folgen.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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