Sind Cannabisaktien nach dem Absturz wieder interessant für Investoren? Ein Gedankenspiel.

In den zurückliegenden beiden Jahren gab es im SmallCap Segment einen unbestrittenen Sieger
Den Sektor der Marihuana-Aktien

Angefeuert von den politischen Entscheidungsprozessen vor allem in Kanada und den USA erklommen Wertpapiere aus diesem Business ungeahnte Höhen und die entsprechenden Pennystock-Papiere legten im Schnitt schier unfassbare Vervielfachungsorgien auf das Parkett. Damit stellten sie sogar den Boom der Lithium und der Krypto-Aktien in den Schatten.

Wie jede Blase zerplatzt und jeder Hype einmal ein jähes Ende findet, so  mußten auch Marihuana-Investoren nach dem Börsenrausch einen immensen Crash verkraften und die Trümmer ihrer Anlagevehikel aufsammeln sowie ihre Tränen trocknen.

In der Spitze belaufen sich die Verluste im vergangenen Jahr auf bis zu 80 Prozent.

Branchenexperten führen mehrere Gründe für die momentanen Probleme der Branche an. Marihuana ist zwar bereits in 33 US-Bundesstaaten für medizinische Zwecke legalisiert, auf Bundesebene wird der Stoff allerdings weiterhin als verbotene Droge eingestuft. Deshalb stellt sich die Kreditvergabe für Cannabisunternehmen äußerst schwierig dar. Zudem stehen einige der neuen Produkte auf Marihuanabasis im Verdacht, schwere Lungenschäden zu verursachen, an denen bis Ende des vergangenen Jahren mehr als 2600 Menschen in den USA erkrankt und fast 60 gestorben sein sollen.

In Kanada wiederum, dem El Dorado für Cannabisproduktion, ist die allgemeine Nachfrage deutlich niedriger als ursprünglich erwartet. Die vollständige Legalisierung im Jahr 2018 zog nicht den prognostizierten Konsumboom nach sich. Umfragen zufolge besorgte sich zuletzt nicht einmal jeder dritte Cannabiskonsument seinen Stoff über legale Kanäle, wo die Preise aufgrund hoher Steuern und Kosten oftmals doppelt so hoch liegen wie auf dem Schwarzmarkt.

Die Folge ist, dass viele Hersteller auf Überbeständen sitzen. Die Kettenreaktion von Unternehmensinsolvenzen und Personalabbau ist geradezu zwingend.

Die weitere Entwicklung in Nordamerika wird vom Erfolg und der Erweiterung einer liberalen Drogenpolitik abhängen, die aber keineswegs garantiert ist.

Ein großer Teil der Krise ist auch hausgemacht. Zahlreiche Firmen haben hohe Schulden angehäuft, um ihre Expansion zu finanzieren. Während der euphorischen Boommonate kam das bei den Anlegern gut an. Jetzt sitzt die Branche auf einem immer stärker steigenden Angebot, für das es keine Abnehmer gibt. Doch sind die Gesamtaussichten durchaus hoffnungsvoll. Denn zumindest zur medizinischen Anwendung wurde Cannabis in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend freigegeben. Kanada und Uruguay legalisierten Cannabiskonsum vollständig. Insofern ist natürlich eine Spekulation auf eine weitere internationale Kommerzialisierung von Cannabis realistisch.

US-Präsident Donald Trump hat ebenfalls signalisiert, einer Freigabe nicht mehr abgeneigt zu sein. Die letzte Entscheidung in den USA gehört  den einzelnen Bundesstaaten und zahlreiche dieser Bundesstaaten, eben 33, haben schon entsprechend reagiert.

Experten sehen aus diesem Grund derzeit großes Wachstumspotenzial für die Branche.

Für den medizinischen Sektor spricht, dass die regulatorischen Hürden hier niedriger sind. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Hinzu kommt, dass die mit Cannabis hergestellten Medikamente auch von jenen Staaten nachgefragt werden, die sich einer Legalisierung zu Konsumzwecken weiterhin verschließen.

Weil die Corona-Krise auch das Leben in den USA mehr und mehr lahmlegt, verdoppelte sich der dortige Cannabis-Absatz an einzelnen Tagen nahezu. So ging am 16. März in Kalifornien rund 90 Prozent mehr Marihuana über die Ladentheke als in den Vormonaten. Zudem verzeichneten Cannabisunternehmen an 22 von 26 Tagen im März im Vergleich zu den Vormonaten ein Absatzplus.

Insbesondere seit der zweiten Märzwoche erhöhte sich die Nachfrage nach Cannabis beträchtlich. “Weedmaps”, ein Online-Händler für Marihuana-Produkte, gab bekannt, dass der Anstieg der Abholungen im Vergleich zur ersten Märzwoche um 66 Prozent zugenommen habe.
Die Analysten von Morningstar gehen schon davon aus, dass sich der Markt bis 2030 fast verzehnfachen wird.

Deshalb empfehlen wir, dieser Branche nicht vollständig fernzubleiben, sondern gezieltes Stockpicking zu betreiben.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

April 5, 2020

Sind Cannabisaktien nach dem Absturz wieder interessant für Investoren? Ein Gedankenspiel.

In den zurückliegenden beiden Jahren gab es im SmallCap Segment einen unbestrittenen Sieger
Den Sektor der Marihuana-Aktien

Angefeuert von den politischen Entscheidungsprozessen vor allem in Kanada und den USA erklommen Wertpapiere aus diesem Business ungeahnte Höhen und die entsprechenden Pennystock-Papiere legten im Schnitt schier unfassbare Vervielfachungsorgien auf das Parkett. Damit stellten sie sogar den Boom der Lithium und der Krypto-Aktien in den Schatten.

Wie jede Blase zerplatzt und jeder Hype einmal ein jähes Ende findet, so  mußten auch Marihuana-Investoren nach dem Börsenrausch einen immensen Crash verkraften und die Trümmer ihrer Anlagevehikel aufsammeln sowie ihre Tränen trocknen.

In der Spitze belaufen sich die Verluste im vergangenen Jahr auf bis zu 80 Prozent.

Branchenexperten führen mehrere Gründe für die momentanen Probleme der Branche an. Marihuana ist zwar bereits in 33 US-Bundesstaaten für medizinische Zwecke legalisiert, auf Bundesebene wird der Stoff allerdings weiterhin als verbotene Droge eingestuft. Deshalb stellt sich die Kreditvergabe für Cannabisunternehmen äußerst schwierig dar. Zudem stehen einige der neuen Produkte auf Marihuanabasis im Verdacht, schwere Lungenschäden zu verursachen, an denen bis Ende des vergangenen Jahren mehr als 2600 Menschen in den USA erkrankt und fast 60 gestorben sein sollen.

In Kanada wiederum, dem El Dorado für Cannabisproduktion, ist die allgemeine Nachfrage deutlich niedriger als ursprünglich erwartet. Die vollständige Legalisierung im Jahr 2018 zog nicht den prognostizierten Konsumboom nach sich. Umfragen zufolge besorgte sich zuletzt nicht einmal jeder dritte Cannabiskonsument seinen Stoff über legale Kanäle, wo die Preise aufgrund hoher Steuern und Kosten oftmals doppelt so hoch liegen wie auf dem Schwarzmarkt.

Die Folge ist, dass viele Hersteller auf Überbeständen sitzen. Die Kettenreaktion von Unternehmensinsolvenzen und Personalabbau ist geradezu zwingend.

Die weitere Entwicklung in Nordamerika wird vom Erfolg und der Erweiterung einer liberalen Drogenpolitik abhängen, die aber keineswegs garantiert ist.

Ein großer Teil der Krise ist auch hausgemacht. Zahlreiche Firmen haben hohe Schulden angehäuft, um ihre Expansion zu finanzieren. Während der euphorischen Boommonate kam das bei den Anlegern gut an. Jetzt sitzt die Branche auf einem immer stärker steigenden Angebot, für das es keine Abnehmer gibt. Doch sind die Gesamtaussichten durchaus hoffnungsvoll. Denn zumindest zur medizinischen Anwendung wurde Cannabis in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend freigegeben. Kanada und Uruguay legalisierten Cannabiskonsum vollständig. Insofern ist natürlich eine Spekulation auf eine weitere internationale Kommerzialisierung von Cannabis realistisch.

US-Präsident Donald Trump hat ebenfalls signalisiert, einer Freigabe nicht mehr abgeneigt zu sein. Die letzte Entscheidung in den USA gehört  den einzelnen Bundesstaaten und zahlreiche dieser Bundesstaaten, eben 33, haben schon entsprechend reagiert.

Experten sehen aus diesem Grund derzeit großes Wachstumspotenzial für die Branche.

Für den medizinischen Sektor spricht, dass die regulatorischen Hürden hier niedriger sind. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Hinzu kommt, dass die mit Cannabis hergestellten Medikamente auch von jenen Staaten nachgefragt werden, die sich einer Legalisierung zu Konsumzwecken weiterhin verschließen.

Weil die Corona-Krise auch das Leben in den USA mehr und mehr lahmlegt, verdoppelte sich der dortige Cannabis-Absatz an einzelnen Tagen nahezu. So ging am 16. März in Kalifornien rund 90 Prozent mehr Marihuana über die Ladentheke als in den Vormonaten. Zudem verzeichneten Cannabisunternehmen an 22 von 26 Tagen im März im Vergleich zu den Vormonaten ein Absatzplus.

Insbesondere seit der zweiten Märzwoche erhöhte sich die Nachfrage nach Cannabis beträchtlich. “Weedmaps”, ein Online-Händler für Marihuana-Produkte, gab bekannt, dass der Anstieg der Abholungen im Vergleich zur ersten Märzwoche um 66 Prozent zugenommen habe.
Die Analysten von Morningstar gehen schon davon aus, dass sich der Markt bis 2030 fast verzehnfachen wird.

Deshalb empfehlen wir, dieser Branche nicht vollständig fernzubleiben, sondern gezieltes Stockpicking zu betreiben.

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

April 5, 2020

Sind Cannabisaktien nach dem Absturz wieder interessant für Investoren? Ein Gedankenspiel.

In den zurückliegenden beiden Jahren gab es im SmallCap Segment einen unbestrittenen Sieger
Den Sektor der Marihuana-Aktien

Angefeuert von den politischen Entscheidungsprozessen vor allem in Kanada und den USA erklommen Wertpapiere aus diesem Business ungeahnte Höhen und die entsprechenden Pennystock-Papiere legten im Schnitt schier unfassbare Vervielfachungsorgien auf das Parkett. Damit stellten sie sogar den Boom der Lithium und der Krypto-Aktien in den Schatten.

Wie jede Blase zerplatzt und jeder Hype einmal ein jähes Ende findet, so  mußten auch Marihuana-Investoren nach dem Börsenrausch einen immensen Crash verkraften und die Trümmer ihrer Anlagevehikel aufsammeln sowie ihre Tränen trocknen.

In der Spitze belaufen sich die Verluste im vergangenen Jahr auf bis zu 80 Prozent.

Branchenexperten führen mehrere Gründe für die momentanen Probleme der Branche an. Marihuana ist zwar bereits in 33 US-Bundesstaaten für medizinische Zwecke legalisiert, auf Bundesebene wird der Stoff allerdings weiterhin als verbotene Droge eingestuft. Deshalb stellt sich die Kreditvergabe für Cannabisunternehmen äußerst schwierig dar. Zudem stehen einige der neuen Produkte auf Marihuanabasis im Verdacht, schwere Lungenschäden zu verursachen, an denen bis Ende des vergangenen Jahren mehr als 2600 Menschen in den USA erkrankt und fast 60 gestorben sein sollen.

In Kanada wiederum, dem El Dorado für Cannabisproduktion, ist die allgemeine Nachfrage deutlich niedriger als ursprünglich erwartet. Die vollständige Legalisierung im Jahr 2018 zog nicht den prognostizierten Konsumboom nach sich. Umfragen zufolge besorgte sich zuletzt nicht einmal jeder dritte Cannabiskonsument seinen Stoff über legale Kanäle, wo die Preise aufgrund hoher Steuern und Kosten oftmals doppelt so hoch liegen wie auf dem Schwarzmarkt.

Die Folge ist, dass viele Hersteller auf Überbeständen sitzen. Die Kettenreaktion von Unternehmensinsolvenzen und Personalabbau ist geradezu zwingend.

Die weitere Entwicklung in Nordamerika wird vom Erfolg und der Erweiterung einer liberalen Drogenpolitik abhängen, die aber keineswegs garantiert ist.

Ein großer Teil der Krise ist auch hausgemacht. Zahlreiche Firmen haben hohe Schulden angehäuft, um ihre Expansion zu finanzieren. Während der euphorischen Boommonate kam das bei den Anlegern gut an. Jetzt sitzt die Branche auf einem immer stärker steigenden Angebot, für das es keine Abnehmer gibt. Doch sind die Gesamtaussichten durchaus hoffnungsvoll. Denn zumindest zur medizinischen Anwendung wurde Cannabis in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend freigegeben. Kanada und Uruguay legalisierten Cannabiskonsum vollständig. Insofern ist natürlich eine Spekulation auf eine weitere internationale Kommerzialisierung von Cannabis realistisch.

US-Präsident Donald Trump hat ebenfalls signalisiert, einer Freigabe nicht mehr abgeneigt zu sein. Die letzte Entscheidung in den USA gehört  den einzelnen Bundesstaaten und zahlreiche dieser Bundesstaaten, eben 33, haben schon entsprechend reagiert.

Experten sehen aus diesem Grund derzeit großes Wachstumspotenzial für die Branche.

Für den medizinischen Sektor spricht, dass die regulatorischen Hürden hier niedriger sind. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Hinzu kommt, dass die mit Cannabis hergestellten Medikamente auch von jenen Staaten nachgefragt werden, die sich einer Legalisierung zu Konsumzwecken weiterhin verschließen.

Weil die Corona-Krise auch das Leben in den USA mehr und mehr lahmlegt, verdoppelte sich der dortige Cannabis-Absatz an einzelnen Tagen nahezu. So ging am 16. März in Kalifornien rund 90 Prozent mehr Marihuana über die Ladentheke als in den Vormonaten. Zudem verzeichneten Cannabisunternehmen an 22 von 26 Tagen im März im Vergleich zu den Vormonaten ein Absatzplus.

Insbesondere seit der zweiten Märzwoche erhöhte sich die Nachfrage nach Cannabis beträchtlich. “Weedmaps”, ein Online-Händler für Marihuana-Produkte, gab bekannt, dass der Anstieg der Abholungen im Vergleich zur ersten Märzwoche um 66 Prozent zugenommen habe.
Die Analysten von Morningstar gehen schon davon aus, dass sich der Markt bis 2030 fast verzehnfachen wird.

Deshalb empfehlen wir, dieser Branche nicht vollständig fernzubleiben, sondern gezieltes Stockpicking zu betreiben.

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Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

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