Vorbereitungen für einen harten Brexit laufen auf Hochtouren

Großbritannien setzt nun alles auf eine Karte!

Seitdem im Jahr 2016 die britische Bevölkerung mehrheitlich für einen Austritt des Königreiches aus der EU im Rahmen eines breit angelegten Plebiszits votierte, vollziehen sich in den politischen Strukturen Westeuropas tektonische Verschiebungen, die bis dato kein Beobachter jemals für möglich gehalten hatte.

Die Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten sich seit eben jenen 4 Jahren unermüdlich immer wieder an diesem Thema ab und schwanken zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Kein Tag, an dem nicht der Untergang des Abendlandes oder zumindest der europäischen Wirtschaft beschworen wird, sollte es zu einem “Hard Brexit” also einem Austritt ohne Vertrag kommen.

Das Machtspiel zwischen EU-Kommission und britischer Regierung hat Shakespeareske Dimension, stets bekommt man den Eindruck. daß bei allem Drama in letzter Sekunde doch noch die Rettung aus höchster Not im Sinne eines deus ex machina erfolgen wird. Doch die Erwartung ist zu optimistisch- der Vorhang fällt in Bälde und mit ihm alle Zuversicht. In wenigen Wochen ist das Finale angekündigt: Dann kommt es zum Schwur- und alles sieht nach einer harten Variante aus.

Unternehmen diesseits und Jenseits des Ärmelkanals müssen sich nun warm anziehen. Alle Sektoren, die mit Großbritannien in Verbindung stehen, werden von Schockwellen erfaßt werden.

Die britische Regierung bereitet mittlerweile die Beteiligten auf den Ernstfall vor

Rund 200.000 Händler erhalten einen Brief, in dem Sie aufgerufen werden, notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Jetzt müssten alle zusammenarbeiten, damit Großbritannien die neuen Chancen nutzen könne, die sich "aus einer unabhängigen Handelsnation mit Kontrolle über ihre eigenen Grenzen, Hoheitsgewässer und Gesetze" ergeben würden.

Einem Agenturbericht zufolge könnte Großbritannien ein umstrittenes, aber noch nicht verabschiedetes Binnenmarktgesetz ändern, um doch noch einen Deal mit der EU zu erreichen. Kenner der Verhältnisse räumen diesem Vorstoß keine Aussicht auf Realisierung ein.

Premier Johnson hatte eigentlich eine Einigung bis zum EU-Gipfel am 15. Oktober verlangt, was nicht gelang. Danach erwog Johnson den Abbruch der Verhandlungen.
Die EU hatte Johnson nochmals intensivierte Verhandlungen für die nächsten zwei bis drei Wochen angeboten, mit dem Ziel, bis Ende Oktober oder Anfang November eine Einigung zu erzielen. Gleichzeitig verlangte der EU-Gipfel aber Zugeständnisse von London, worauf die britische Regierung enttäuscht reagiert hatte.

Bei den Verhandlungen geht es um einen umfassenden Handelsvertrag ab 2021. Großbritannien hatte die Staatengemeinschaft Ende Januar verlassen, ist aber während einer Übergangszeit bis zum Jahresende noch Mitglied im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Ohne Vertrag drohen Zölle und hohe Handelshürden.

Anleger sollten mit substanziellen Aktienegagements warten, bis die Lage geklärt ist. Es stehen stürmische Zeiten bevor.

Disclaimer

Die Daten, Mitteilungen und sonstigen Angaben, die auf dem Portal zu finden sind, dienen ausschließlich Informationszwecken. Alle Informationen und Daten stammen aus Quellen, die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung nach presserechtlichen Gesichtspunkten als zuverlässig wahrgenommen wurden. Für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird keinerlei Haftung oder Garantie übernommen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die auf Investors-Research angebotenen Informationen und Nachrichten sind zu keinem Zeitpunkt als auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatungen anzusehen. Die maßgeblichen Informationen können bei den herausgebenden Emittenten angefordert werden. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Handlungen, die ausgehend von den auf dieser oder einer der nachfolgenden Seiten enthaltenen Informationen vorgenommen werden, entfällt.

October 23, 2020

Vorbereitungen für einen harten Brexit laufen auf Hochtouren

Großbritannien setzt nun alles auf eine Karte!

Seitdem im Jahr 2016 die britische Bevölkerung mehrheitlich für einen Austritt des Königreiches aus der EU im Rahmen eines breit angelegten Plebiszits votierte, vollziehen sich in den politischen Strukturen Westeuropas tektonische Verschiebungen, die bis dato kein Beobachter jemals für möglich gehalten hatte.

Die Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten sich seit eben jenen 4 Jahren unermüdlich immer wieder an diesem Thema ab und schwanken zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Kein Tag, an dem nicht der Untergang des Abendlandes oder zumindest der europäischen Wirtschaft beschworen wird, sollte es zu einem “Hard Brexit” also einem Austritt ohne Vertrag kommen.

Das Machtspiel zwischen EU-Kommission und britischer Regierung hat Shakespeareske Dimension, stets bekommt man den Eindruck. daß bei allem Drama in letzter Sekunde doch noch die Rettung aus höchster Not im Sinne eines deus ex machina erfolgen wird. Doch die Erwartung ist zu optimistisch- der Vorhang fällt in Bälde und mit ihm alle Zuversicht. In wenigen Wochen ist das Finale angekündigt: Dann kommt es zum Schwur- und alles sieht nach einer harten Variante aus.

Unternehmen diesseits und Jenseits des Ärmelkanals müssen sich nun warm anziehen. Alle Sektoren, die mit Großbritannien in Verbindung stehen, werden von Schockwellen erfaßt werden.

Die britische Regierung bereitet mittlerweile die Beteiligten auf den Ernstfall vor

Rund 200.000 Händler erhalten einen Brief, in dem Sie aufgerufen werden, notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Jetzt müssten alle zusammenarbeiten, damit Großbritannien die neuen Chancen nutzen könne, die sich "aus einer unabhängigen Handelsnation mit Kontrolle über ihre eigenen Grenzen, Hoheitsgewässer und Gesetze" ergeben würden.

Einem Agenturbericht zufolge könnte Großbritannien ein umstrittenes, aber noch nicht verabschiedetes Binnenmarktgesetz ändern, um doch noch einen Deal mit der EU zu erreichen. Kenner der Verhältnisse räumen diesem Vorstoß keine Aussicht auf Realisierung ein.

Premier Johnson hatte eigentlich eine Einigung bis zum EU-Gipfel am 15. Oktober verlangt, was nicht gelang. Danach erwog Johnson den Abbruch der Verhandlungen.
Die EU hatte Johnson nochmals intensivierte Verhandlungen für die nächsten zwei bis drei Wochen angeboten, mit dem Ziel, bis Ende Oktober oder Anfang November eine Einigung zu erzielen. Gleichzeitig verlangte der EU-Gipfel aber Zugeständnisse von London, worauf die britische Regierung enttäuscht reagiert hatte.

Bei den Verhandlungen geht es um einen umfassenden Handelsvertrag ab 2021. Großbritannien hatte die Staatengemeinschaft Ende Januar verlassen, ist aber während einer Übergangszeit bis zum Jahresende noch Mitglied im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Ohne Vertrag drohen Zölle und hohe Handelshürden.

Anleger sollten mit substanziellen Aktienegagements warten, bis die Lage geklärt ist. Es stehen stürmische Zeiten bevor.

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October 23, 2020

Vorbereitungen für einen harten Brexit laufen auf Hochtouren

Großbritannien setzt nun alles auf eine Karte!

Seitdem im Jahr 2016 die britische Bevölkerung mehrheitlich für einen Austritt des Königreiches aus der EU im Rahmen eines breit angelegten Plebiszits votierte, vollziehen sich in den politischen Strukturen Westeuropas tektonische Verschiebungen, die bis dato kein Beobachter jemals für möglich gehalten hatte.

Die Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten sich seit eben jenen 4 Jahren unermüdlich immer wieder an diesem Thema ab und schwanken zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Kein Tag, an dem nicht der Untergang des Abendlandes oder zumindest der europäischen Wirtschaft beschworen wird, sollte es zu einem “Hard Brexit” also einem Austritt ohne Vertrag kommen.

Das Machtspiel zwischen EU-Kommission und britischer Regierung hat Shakespeareske Dimension, stets bekommt man den Eindruck. daß bei allem Drama in letzter Sekunde doch noch die Rettung aus höchster Not im Sinne eines deus ex machina erfolgen wird. Doch die Erwartung ist zu optimistisch- der Vorhang fällt in Bälde und mit ihm alle Zuversicht. In wenigen Wochen ist das Finale angekündigt: Dann kommt es zum Schwur- und alles sieht nach einer harten Variante aus.

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Die britische Regierung bereitet mittlerweile die Beteiligten auf den Ernstfall vor

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Einem Agenturbericht zufolge könnte Großbritannien ein umstrittenes, aber noch nicht verabschiedetes Binnenmarktgesetz ändern, um doch noch einen Deal mit der EU zu erreichen. Kenner der Verhältnisse räumen diesem Vorstoß keine Aussicht auf Realisierung ein.

Premier Johnson hatte eigentlich eine Einigung bis zum EU-Gipfel am 15. Oktober verlangt, was nicht gelang. Danach erwog Johnson den Abbruch der Verhandlungen.
Die EU hatte Johnson nochmals intensivierte Verhandlungen für die nächsten zwei bis drei Wochen angeboten, mit dem Ziel, bis Ende Oktober oder Anfang November eine Einigung zu erzielen. Gleichzeitig verlangte der EU-Gipfel aber Zugeständnisse von London, worauf die britische Regierung enttäuscht reagiert hatte.

Bei den Verhandlungen geht es um einen umfassenden Handelsvertrag ab 2021. Großbritannien hatte die Staatengemeinschaft Ende Januar verlassen, ist aber während einer Übergangszeit bis zum Jahresende noch Mitglied im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Ohne Vertrag drohen Zölle und hohe Handelshürden.

Anleger sollten mit substanziellen Aktienegagements warten, bis die Lage geklärt ist. Es stehen stürmische Zeiten bevor.

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